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Frage der Woche
Ist die privilegierte Ferienregelung für Bayern und Baden-Württemberg noch gerechtfertigt?
Foto: VRD; stock.adobe.com
Bayern und Baden-Württemberg haben ihre Sommerferien fast immer als Letzte, weil sie ein festes Zeitfenster haben, während die anderen 14 Bundesländer in einem Rotationssystem durchwechseln. Ursprünglich eingeführt wurde diese Sonderregelung in den 1960er Jahren, damit Kinder damals landwirtschaftlichen Betrieben bei der Ernte helfen konnten.
Bundesländer wie NRW, Niedersachsen und Thüringen äußern Kritik an der Sonderregelung: Sie empfinden es als unbefriedigend, dass Bayern und Baden-Württemberg jedes Jahr als letzte in die Sommerferien starten, während der Rest rotiert. KMK-Präsidentin Stefanie Hubig (Rheinland-Pfalz, SPD) äußerte: „Niemand im Rest des Landes kann verstehen, warum Bayern und Baden-Württemberg eine Sonderregelung verdient haben sollen.“ Markus Söder (CSU, Bayern) lehnt jede Änderung ab. Er betont: Der Ferienrhythmus sei ein fester Bestandteil der „DNA der Bayern“.
In unserer Frage der Woche wollen wir daher von Ihnen wissen, ob Bayern und Baden-Württemberg ihre privilegierte Ferienregelung behalten sollten.










