Zwölf junge Botschafter

Saarbrücken. Nach der coronabedingten Pause im letzten Jahr sind seit Anfang August wieder 12 amerikanische Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige in Saarbrücken. Das PPP ist ein Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses. Die gemeinnützigen Carl Duisberg Centren führen das Programm gemeinsam mit der gemeinnützigen Cultural Vistas GmbH durch.

Nach dem einführenden Deutschkurs in Saarbrücken steht der Besuch einer Universität oder Fachhochschule sowie ein Praktikum auf dem Programm. Während ihrer Zeit in Deutschland erleben die ausgewählten „jungen Botschafter“ den Alltag in Gastfamilien.

„Wir freuen uns sehr, dass das Programm nach der pandemiebedingten Pause in diesem Sommer wieder stattfinden kann“, freut sich Ellen Awais, Leiterin des Carl Duisberg Centrums Saarbrücken. „Trotz der aktuellen Coronasituation engagieren sich unsere lokalen Gastfamilien für das Programm und sorgen dafür, dass sich die Stipendiaten wohl fühlen und im Saarland schnell zurechtfinden. Das ist nicht selbstverständlich. Deshalb schätzen wir diesen wichtigen Beitrag von Seiten der Gastgebenden umso mehr“, so Awais.

Die lokalen Gastfamilien bieten den jungen Menschen ein Stück Heimat auf Zeit und helfen ihnen dabei, ihren Traum vom Leben im Ausland zu erfüllen. Oft entstehen daraus langjährige Freundschaften.red./tt

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