Zuwendungsbescheid

Von links: Sportbeigeordneter Dr. Eric Gouverneur, Dominique Steiner (SV Kirrberg) und Bürgermeister Michael Forster auf dem Gelände des SVK.
Foto: Kruthoff
Von links: Sportbeigeordneter Dr. Eric Gouverneur, Dominique Steiner (SV Kirrberg) und Bürgermeister Michael Forster auf dem Gelände des SVK. Foto: Kruthoff - (Bild 1 von 1)

Kirrberg. Fast im gesamten Saarland haben Sportvereine in den vergangenen Jahren Probleme mit ihren vor rund zehn Jahren neu angelegten Kunstrasenplätzen bekommen. Die galt auch für den Platz des SV Kirrberg. Um diese Probleme mit dem nicht mehr tauglichen Granulat zu beheben, überreichte Bürgermeister Michael Forster dem Vorsitzenden des Vereins, Dominique Steiner, in Anwesenheit des Sportbeigeordneten der Stadt, Dr. Eric Gouverneur, gemäß der Zuschussrichtlinie der Stadt einen Zuwendungsbescheid über 11 000 Euro. In den Jahren 2012/2013 wurde der Braschenplatz in Kirrberg zu einem Kunstrasenplätz umgebaut. Dabei wurde dieser mit dem zu der damaligen Zeit empfohlenen Einstreugranulat verfüllt. Normalerweise sind die Kunstrasensportflächen recht langlebig und haben eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren und mehr. Jedoch fing bei den Plätzen dieser Bauart vor allem bei hohen Temperaturen das Einstreugranulat an, vorzeitig zu verkleben und zu verklumpen und auch unangenehm auszudünsten. Daher wurde im Jahr 2022 beschlossen, dass nicht mehr bespielbare Granulat nach Ende der Saison 2022/23 auszutauschen. Konkret wurde das vorhandene Gummigranulat-Sand-Gemisch aufgenommen und entsorgt, es folgte eine Intensivreinigung der Kunststoffrasenfläche sowie eine Neuverfüllung mit Quarzsand und Kork. Die Kosten, die auf den SV Kirrberg zugekommen wären, betrugen rund 43 000 Euro. Davon übernahm die Baufirma aus Kulanzgründen 10 000 Euro.

Somit verblieb eine Rechnung von rund 33 000 Euro, die auf die Stadt, die Sportplanungskommission des Saarlandes sowie auf den SV Kirrberg zu gleichen Teilen umgelegt wurde. red./jj

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