Zusammenarbeit verbindlich

Saarbrücken. Gebietsübergreifende Zusammenarbeit unter den Kirchengemeinden soll in Zukunft im Evangelischen Kirchenkreis Saar-West verbindlich werden. Das sehen die Planungen des Kreissynodalvorstands vor, die auf der Frühjahrs-Synode des Kirchenkreises präsentiert wurden.

Hintergrund sind Prognosen der Landeskirche, wonach die Anzahl an Gemeindepfarrstellen aufgrund der demographischen Entwicklung und wegen des Mangels an Nachwuchs für den Pfarrdienst bis zum Jahr 2030 von derzeit 31 auf ca. 20 zurückgehen wird.

Um dem zu begegnen, ist geplant, dass sich die Kirchengemeinden in sieben Regionen organisieren, die jeweils gemeinsam ein Rahmenkonzept entwickeln, um den Pfarrdienst in der Region langfristig sicherzustellen. Zukünftig soll ein solches Konzept Voraussetzung dafür sein, dass vakante Pfarrstellen wieder zur Besetzung freigegeben werden. red./tt

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