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„Zauberhaftes St. Wendel“

Bildunterschrift: Viel Publikum an den einzelnen Aktionsplätzen in der Innenstadt. In diesem Jahr wird es mehr solcher Plätze geben. Foto: Kreisstadt
Viel Publikum an den einzelnen Aktionsplätzen in der Innenstadt. In diesem Jahr wird es mehr solcher Plätze geben. Foto: Kreisstadt - (Bild 1 von 1)

St. Wendel. International und bunt präsentiert sich Europas größtes Straßenzauberfestival „Zauberhaftes St. Wendel“ in diesem Jahr. Magier von mehreren Kontinenten sorgen vom 8. bis 10. August bei der 23. Auflage des „Internationalen Wettbewerbs der Straßenzauberer“ in der idyllischen Altstadt für Spaß und gute Laune.

Getreu dem Motto „Lachen und Staunen“ treffen sich hier die besten Straßenzauberer der Welt, um ihre magischen Kräfte zu messen. Zahlreiche Künstler haben sich um einen der 14 Startplätze beworben. Der Festivalleiter Jakob Mathias ist gespannt: „Es ist unglaublich, dieses Festival wächst immer noch von Jahr zu Jahr. Aufgrund der großartigen Besucherzahlen wird es in diesem Jahr mehr geben: mehr Zauberer, mehr Aktionsplätze und damit mehr Shows. Damit haben alle Besucher die Chance erstklassige Zauberkunst aus der ersten Reihe zu bestaunen“.

Das Line-up ist vielversprechend: Zu den Zauberkünstlern, die Deutschland vertreten, gehören: Ben Profane, Manuel Muerte (amtierender Deutscher Meister in der Sparte Parlor Magic), Christoph Demian, das „Occultum Theatrum von Ende“ und Tjark Schlösser. Außerdem das Duo „Lehmann und der Liedermacher“, die in ihrer Show Musik und Magie verschmelzen lassen. Aus Japan fliegt Kamimaro ein. Liechtensteins bester (und einziger) Zauberer „Albi, der Zauberfuzzi“ und Sirio Alfieri aus Italien kommen nach St. Wendel. Die weitesten Anreisen haben der New Yorker Tom Timon und El Goma aus Argentinien. David Navares, Amèlie und Txema aus Spanien vervollständigen das Starterfeld. Sonderact wird in diesem Jahr der Tausendsassa Jens Ohle mit einer Show wie ein Pokalfinale - nur lustiger.

Der Wettbewerb beginnt freitags um 15 Uhr auf dem Schloßplatz mit einer Parade durch die Innenstadt zu allen Aktionsflächen der Zaubertage. Direkt im Anschluss startet die erste Show und die Teilnehmer verzaubern bis zrika 22 Uhr.

Samstags präsentieren sich die Magier ab 10 Uhr bevor um 20 Uhr die Sieger des Wettbewerbs im Rahmen einer Open-Air-Zaubergala auf dem Schlossplatz geehrt werden. Moderiert wird die Gala von Jens Ohle aus Hamburg. Sonntags wird von 10 bis 18 Uhr auf bis zu sechs Aktionsflächen nonstop gezaubert. Eine internationale Jury bewertet die Straßenshows: die Qualität der Zauberei, das Anlocken der sowie der Umgang mit den Zuschauern, die Originalität der Show und die „Hutkollekte“ gehen in die Wertung ein. Die Künstler sind Zauberprofis. Im Rahmen des Straßenfestivals erhalten sie eine kleine Aufwandsentschädigung für die Reise. Daher ist die Hutkollekte besonders wichtig, schließlich verdienen sie hiermit ihren Lebensunterhalt. red./hr

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