Völklingen. Im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit am Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen wurde ein Workshop zur Vermeidung exzessiver Mediennutzung in den fünften Klassen durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, die Schüler für einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.
Zu Beginn des Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterrichtsgespräch mit der Bedeutung digitaler Medien in ihrem Alltag auseinander. Dabei reflektierten sie sowohl die positiven als auch die negativen Eigenschaften digitaler Medien. In anschließenden Gruppenarbeitsphasen vertieften sie diese Aspekte, indem sie sich mit möglichen Gefahren, wie etwa übermäßiger Nutzung oder ungeeigneten Inhalten, beschäftigten. Zudem entwickelten sie gemeinsam Alternativen zur Nutzung digitaler Medien, beispielsweise sportliche Aktivitäten, kreative Beschäftigungen oder das Treffen mit Freunden.
Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine kritische Diskussion über die Mediennutzung sowohl im privaten Umfeld als auch in der Schule. Dabei wurden unterschiedliche Perspektiven deutlich, und es wurde über mögliche Maßnahmen zur besseren Regulierung gesprochen.
Ein weiterer Bestandteil des Abends war die Präsentation der im Workshop erarbeiteten Ergebnisse. Dort stellten die Schüler ihre Erkenntnisse vor und gaben Einblicke in ihre Auseinandersetzung mit dem Thema.
Aus Sicht der beteiligten Lehrkräfte war es besonders interessant zu beobachten, dass die Schüler bereits über ein beachtliches Wissen hinsichtlich der Gefahren digitaler Medien verfügten. Gleichzeitig wurde jedoch deutlich, dass eine kontinuierliche und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema sowohl seitens der Eltern als auch der Schule notwendig ist. Insbesondere die Vereinbarung klarer Regeln im Umgang mit Medien wurde als wichtiger Beitrag zum Schutz hervorgehoben.red./wj


