Wohnungshilfe koordinieren

Zweibrücken. Der Krieg in der Ukraine hat viele Menschen, vor allem Frauen und Kinder, dazu gebracht, ihr Land zu verlassen. Diese Menschen strömen derzeit in Richtung Westen – aktuell ist die Rede von bis zu einer halben Million Menschen. Bereits gestern kamen die ersten Geflüchteten in Zweibrücken an. Die Anteilnahme der Zweibrücker ist sehr groß, viele bieten Hilfe an, organisieren Spendenfahrten an die Grenze zum Kriegsgebiet und bieten an, dass sie auch Geflüchtete aufnehmen können.

Gerade im letzten Punkt sehen wir vermehrt, dass sich Menschen in Facebookgruppen zu Wort melden und dort ihre Hilfe, freie Zimmer und Wohnungen zur Verfügung stellen. Das Amt für soziale Leistungen der Stadtverwaltung Zweibrücken möchte anbieten, dass diese Hilfeleistungen koordiniert werden. Die Stadtverwaltung ist in der Regel erste Anlaufstelle für geflüchtete Personen und somit kann sichergestellt werden, dass die Zimmer- und Wohnungsangebote der Zweibrücker schnell ankommen. Wer also ein Zimmer oder eine Wohnung zur Verfügung stellen will, um den Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, zu helfen, kann sich unter E-Mail sozialamt@zweibruecken.de melden.

„Den Menschen, die gerade vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, die vielen Frauen und Kinder, brauchen unsere schnelle und unbürokratische Unterstützung. Die Stadtverwaltung Zweibrücken ist hier bereit ihren Beitrag zu leisten und prüft ihrerseits ebenso, welche städtischen Wohnungen und Zimmer zur Verfügung gestellt werden können. Ich möchte mich bei allen Zweibrückerinnen und Zweibrückern für ihr Engagement bedanken“, so Bürgermeister und Sozialdezernent Christian Gauf. red./jj

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