Bliesen/Winterbach. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Mobilitätsministerin Petra Berg haben den neu gebauten Radweg zwischen Winterbach und Bliesen feierlich für den Verkehr freigegeben. Rund 1,7 Millionen Euro hat das Land investiert, um entlang der L 133 eine sichere Verbindung zu Fuß oder mit dem Rad zu schaffen.
„Fahrradfahren macht Spaß und hält fit. Wenn die Infrastruktur stimmt, steigen auch immer mehr Menschen aufs Rad – im Alltag ebenso wie in der Freizeit oder im Urlaub. Die Landesregierung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Radverkehr als wichtigen Baustein der Mobilität der Zukunft zu fördern“, erklärt Ministerpräsidentin Rehlinger.
Und weiter: „St. Wendel ist weit über die Region hinaus für seine Radsportveranstaltungen bekannt. Diese Stärke wollen wir weiter ausbauen und nicht nur in St. Wendel eine bedarfsgerechte Radverkehrsinfrastruktur schaffen. Davon profitiert auch der Radverkehr im Saarland insgesamt. Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihr großes Engagement.“
Sicher unterwegs in Freizeit und Alltag
„Es ist wichtig, dass wir sichere Wege schaffen, die die Saarländer ermutigen, Strecken nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch im Alltag zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen“, ergänzt Ministerin Berg. „Eine gute Infrastruktur steigert nicht nur die Lebensqualität und dient der alltäglichen Mobilität der Bevölkerung, eine aktive Fortbewegung vereint zugleich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz mit persönlichem Wohlbefinden. Insofern freue ich mich, dass die Bürger von St. Wendel den neuen Radweg nun rege nutzen können.“
Die Landesregierung hat 2025 den neuen saarländischen Radverkehrsplan veröffentlicht. Ziel ist ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und sicheres Radverkehrsnetz. Das Land baut dabei die Radwege entlang der Bundes- und Landesstraßen aus und unterstützt zugleich die Kommunen bei der Umsetzung eigener Radprojekte in ihren Ortschaften.
Seit Herbst 2025 wurde in diesem Zusammenhang der nun offiziell eröffnete Fuß- und Radweg zwischen Winterbach und Bliesen gebaut. Auf 1150 Metern verläuft der Weg durch einen Grünstreifen getrennt parallel zur L 133, sodass Passanten nun nicht mehr gezwungen sind, die Fahrbahn zu nutzen. Er schließt an die bereits bestehenden Fuß- und Radwege in beiden Ortschaften an. Zugleich wurden eine Linksabbiegerspur sowie eine Querungshilfe eingerichtet.
Insgesamt 1,66 Millionen Euro hat das Land für das Gesamtprojekt aufgewendet, wovon rund 900000 Euro auf den Geh- und Radweg entfallen. red./hr






