Waderner Stadtrat

Wadern. Der Stadtrat der Stadt Wadern hat einstimmig den Aufstellungsbeschluss für das Projekt „SHG-Klinikum Hochwald“ gefasst.

Bürgermeister Jochen Kuttler bezeichnete diese Entscheidung als äußerst wichtigen Meilenstein auf dem Weg in Richtung Neuordnung der Gesundheitsversorgung im Nordsaarland.

Sowohl die Stadtverwaltung Wadern selbst als auch die rund 800 Mitglieder zählende „Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik“ setzen sich seit dem Aus des Waderner Krankenhauses 2017 massiv für eine Ersatzeinrichtung am Standort ein.

Träger des Projekts „SHG-Klinikum Hochwald“ ist die Saarland Heilstätten GmbH. Sie plant in Wadern eine Portalklinik, die ambulante sowie niedrigschwellige teilstationäre und stationäre Angebote verbindet. Gleichzeitig soll die Notfallversorgung für die Hochwaldregion ausgebaut werden.

Insgesamt sollen in Wadern über 25 Millionen Euro investiert werden.

Die Stadt Wadern will mit der Energis die rund 8 000 Haushalte der Kommune mit Glasfaseranschlüssen ausstatten. Der Waderner Stadtrat votierte einstimmig für einen entsprechenden Kooperationsvertrag der Stadt mit dem saarländischen Versorger.

Glasfaserausbau

Ziel müsse es sein, möglichst keine weißen Flecken im Stadtgebiet mehr zu haben, erklärte Bürgermeister Jochen Kuttler.

Um den in seiner Gesamtheit rund 20 Millionen Euro teuren Ausbau starten zu können, müssen rund 30 Prozent der Waderner Haushalte das Anschlussangebot der Energis vorab annehmen. Eine entsprechende Werbekampagne soll Anfang kommenden Jahres starten.

Aktuell sind in Wadern für über 90 Prozent der Haushalte 50 Mbit/s buchbar, 82 Prozent der Haushalte können mit 100 Mbit/s versorgt werden. Mit Glasfaseranschlüssen sind Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr möglich.

Die Stadt Wadern hatte die Wahl zwischen mehreren Kooperationspartnern. Um eine Vergleichbarkeit zu schaffen, wurden mehrere Vorstellungsrunde und Einzelbewerbergespräche geführt. red./am

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