VVB spendet 10 000 Euro für Flutopfer

Saarlouis. Wasserfluten, die alles mitreißen, was ihnen im Weg steht, Schlammmassen, die nur noch erahnen lassen, was sich darunter verbirgt, Rettungskräfte, die alles Menschenmögliche tun, um den Betroffenen zu helfen. Was sich liest wie ein schlechter Film, ist seit vergangener Woche in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bittere Realität. Die Angst und Hilflosigkeit, die die Menschen dort erleben müssen, ist kaum in Worte zu fassen. Die Nachrichten über das verheerende Ausmaß und die Folgen der Überflutungen machen einfach nur sprachlos.

Selten war der genossenschaftliche Gedanke mit seinem Werteverständnis wichtiger und gefragter als jetzt. Gerade in solchen Krisensituationen ist es von großer Bedeutung ein deutliches Signal der Hilfsbereitschaft und Solidarität abzusenden. Auch die Vereinigte Volksbank (VVB) möchte alles dazu tun, um dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird. Deshalb spendet die in Saarlouis ansässige VVB eine Summe von 10 000 Euro an die Bürger­stiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG, die vor Ort ein besonderes Hilfsprogramm für die Geschädigten der Hochwasserkatastrophe ins Leben gerufen hat.

„Wir können die emotionalen Folgen dieser Katastrophe nicht lindern, aber wir möchten als Regionalbank wenigstens einen kleinen Beitrag leisten, um den betroffenen Menschen zu helfen“, erklärt Edgar Soester, Vorsitzender des Vorstandes der VVB. „Was sich nur hundert Kilometer von uns entfernt zugetragen hat, hätte ebenso gut vor unserer eigenen Haustür passieren können. Jetzt ist schnelles und unbürokratisches Handeln gefragt. Genau diese Unterstützung bieten die Kollegen und Kolleginnen der Volksbank RheinAhrEifel eG mit ihrem umfangreichen Hilfsprogramm an, das wir mit unserer Spende gerne noch aufstocken.“

Die Spendensumme von 10 000 Euro finanziert die VVB aus den Reinerträgen, die die Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den Verkauf von Gewinnsparlosen des Sparverein Saarland e.V. erwirtschaftet hat. Das Gewinnsparen erfreut sich im Saarland – nicht zuletzt aufgrund des positiven Beitrags für karitative und soziale Zwecke – nach wie vor großer Beliebtheit und das nun schon seit 70 ­Jahren.

Auch wenn die Spendenmittel normalerweise in der Region verbleiben, zögerten die Verantwortlichen der VVB und des Sparvereins in diesem Fall nicht, einen Teil der Gesamtspendensumme für die Opfer der Unwetterkatastrophe bereitzustellen. red./jb

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