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Vortrag mit Dr. Constanze Itzel

Saarbrücken. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Angrenzen/Abgrenzen. Fotografische Perspektiven“ lädt das Historische Museum Saar am Dienstag, 25. November, 18 Uhr, zu einem Vortrag von Dr. Constanze Itzel, Leiterin des Hauses der Europäischen Geschichte, ein. Grenzen prägen Europas Geschichte – und seine Gegenwart. Die Abschaffung von Grenzkontrollen durch das Schengen-Abkommen war nur ein Kapitel in einer langen Entwicklung: Zahlreiche Territorien koexistierten im Lauf der Jahrhunderte in wechselvollen Konstellationen, Grenzen wurden ausgehandelt, verschoben oder – wie zuletzt 2022 in der Ukraine – gewaltsam verletzt. Zugleich sind friedliche Grenzüberschreitungen jahrhundertelange Praxis. Handel, Netzwerke, Migration, politische und kulturelle Zusammenarbeit prägten Europa als Kontaktzone und Begegnungsraum. Doch wie wird unser heutiges Europa-Verständnis von Grenzen geprägt? Wie stark führen reale und imaginierte Grenzen zu einer Begrenzung des Blicks und wie wichtig bleibt die Abgrenzung? Mit ihrem Vortrag lädt Dr. Constanze Itzel dazu ein, Europa im Spiegel seiner Binnen- und Außengrenzen zu betrachten und zu diskutieren. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter E-Mail info@hismus.de red./jj

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