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Vorreiter im Landkreis Merzig-Wadern

Bildunterschrift: Mit einem Spatenstich am Objekt „Am Graben 5“ wurde die Arbeiten offiziell eröffnet.Foto: Kreisstadt Merzig/Timo Stockart
Mit einem Spatenstich am Objekt „Am Graben 5“ wurde die Arbeiten offiziell eröffnet.Foto: Kreisstadt Merzig/Timo Stockart - (Bild 1 von 1)

Merzig. Die Bauarbeiten der Merziger Verwaltungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH & Co. KG zum sozialen ­Wohnungsbau in der Schalthaussiedlung in Merzig sind jüngst gestartet.

An den Adressen „Zum Wiesenhof 35–36“ und „Am Graben 5“ werden zwei identische, jeweils viergeschossige Neubauten entstehen, um dem stetig wachsenden Bedarf an sozialem Wohnraum gerecht werden zu können. Hierbei ist die Kreisstadt Merzig Vorreiter im Landkreis Merzig-Wadern und somit einzige Kommune, die sozialen Wohnungsbau betreibt. Beide Gebäude sollen zeitgleich im Winter 2027/2028 fertiggestellt werden.

Inklusion steht bei diesem Bauvorhaben ebenfalls im Vordergrund. Alle Wohnungen werden gänzlich barrierefrei gestaltet, sodass auch körperlich eingeschränkte Bürger berücksichtigt sind. Darüber hinaus werden in jedem Gebäudekomplex vier Wohnungen rollstuhlgerecht ausgebaut.

Mit einem Spatenstich am Objekt „Am Graben 5“ eröffneten der Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost, die Landtagsabgeordneten Martina Holzner und Frank Wagner, Oberbürgermeister Marcus Hoffeld, Bürgermeister Christian Bies, Doris Woll, Vorstandsvorsitzende der Saarländischen Investitionskreditbank, Philipp P. Gross, Geschäftsführung Peter Gross Bau, Marie-Louise Funk vom Büro Funk Architekten und die beiden Geschäftsführer der Merziger Verwaltungsgesellschaft, Werner Gasper und Andreas Beul, symbolisch die Bauarbeiten zu den barrierefreien Wohnungen.

„Mit den beiden Bauprojekten wollen wir nicht nur bezahlbaren, sozialen Wohnraum in unserer Kreisstadt schaffen, sondern auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Merzig verbessern. Zudem hatten wir bereits in der Planungsphase darauf geachtet, dass das neue Angebot auch barrierefrei und rollstuhlgerecht ist, um Bürgerinnen und Bürgern ein beschwerdefreies Wohnen ermöglichen zu können“, erklärte Oberbürgermeister Marcus Hoffeld.

„Bezahlbarer Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit. Deshalb haben wir den Schalter umgelegt: Während 2022 im Saarland nur 26 Wohnungen gefördert wurden, haben wir das Fördervolumen bis 2025 auf über das 20-fache gesteigert. Mehr als 52 Mio. Euro für neuen Wohnraum. Aktuell befinden sich über 2.400 Wohnungen in Bau oder fester Planung. Unser Ziel ist klar: Wir schaffen dauerhaft bezahlbares Wohnen für Familien, Auszubildende und Studierende“, so Reinhold Jost.

Zur Umsetzung der Bauprojekte wurden bereits Förderbescheide der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB) an die beiden Geschäftsführer der Merziger Verwaltungsgesellschaft übergeben. Die Förderung setzt sich aus Landes- und Bundesmitteln zusammen und ermöglicht die Bewilligung zinsgünstiger Baudarlehen in einer Gesamthöhe von rund 8,5 Millionen Euro. Als nicht zurückzahlbarer Zuschuss wird zudem ein Tilgungszuschuss von insgesamt rund 3,84 Millionen Euro gewährt. red./jb

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