Vom Solarmodell zum Solartisch

Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer vom Umwelt-Campus Birkenfeld erläutert die Bedeutung und die Möglichkeiten der Solarenergie im täglichen Leben und begrüßt die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule in Türkismühle. Foto: Mohr
Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer vom Umwelt-Campus Birkenfeld erläutert die Bedeutung und die Möglichkeiten der Solarenergie im täglichen Leben und begrüßt die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule in Türkismühle. Foto: Mohr - (Bild 1 von 1)

Türkismühle. „Umweltbildung und Klimaschutz gehören zum gesellschaftlichen Auftrag unserer Schulen“, leitete Schulleiterin Monika Greschuchna von der Gemeinschaftsschule Türkismühle die Kooperationsveranstaltung zur Nutzung von Solarenergie in der Schule ein. „Der Einsatz erneuerbarer Energien spielt beim Klimaschutz eine zunehmend wichtigere Rolle. Diese Entwicklung zeichnet sich bereits in alternativen Berufsbildern ab.“

Das Projekt vom „Solarmodell zum Solartisch“ soll die Akzeptanz für erneuerbare Energien verbessern. Den Schülern wird dabei Gelegenheit gegeben, nachhaltiges und anwendungsbezogenes Wissen zu Photovoltaik zu erwerben und sich dadurch auch in die Lage versetzt zu fühlen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Sie sollen dabei erkennen, welche Verantwortung jeder Mensch für die Gestaltung unserer Umwelt trägt und wo sie gestaltend mitwirken können. Im konkreten Projekt bauen die Schüler unter Anleitung der Fachlehrkräfte und von Fachbetrieben aus dem Handwerk Solartische zur Energiegewinnung, zum Beispiel für die Stromversorgung von Handys oder Tablets in der Schule. Durch die Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld und dem lokalen Vereins EmC² Saar wird den Schülern vermittelt, dass Nachhaltigkeit auch Spaß machen kann.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land und der Ausbildungs- und Fortbildungsförderungsverein ermöglichen die Durchführung dieser Maßnahmen im Rahmen des LEADER-Förderungsprojekts „Fachkräfte für das St. Wendeler Land“ durch die kostenlose Bereitstellung der benötigten Materialien.

Julian Schneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, erklärt dazu: „Mit diesem Projekt gelingt es den Schülern spielerisch und durch selbstgemachte Erfahrungen Wissen zu vermitteln. Themen wie Solarenergie und Nachhaltigkeit werden dadurch erfahr- und erlebbar. Mit solchen Projekten können wir Schüler praxisnah auf die Arbeitswelt vorbereiten. Wir stärken Handlungskompetenz, Urteilsfähigkeit und bewirken einen verbesserten Arbeitsweltbezug der jungen Menschen. Das hilft ihnen dabei, den Berufseinstieg besser zu meistern.

Prof. Dr. Uwe Klaus-Uwe Gollmer vom Bereich angewandte Informatik am Umwelt-Campus Birkenfeld beleuchtete anschließend die Relevanz des Themas Solarenergie im Rahmen der Kooperation. Sabine Brixius erläuterte dann die Umsetzung des Projektes zusammen mit Michael Martin an der Schule und abschließend hatten die Schüler Gelegenheit sich mit einer Expertenrunde, bestehend aus Prof. Dr. Gollmer, Sabrina Brixius, Vertreter vom Emc² und A & F Elektrotechnik, Dirk Kiefer vom Schulverwaltungsamt und dem Klimaschutzmanager des Landkreises, Michael Welter, auszutauschen. jam

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