Saarwellingen. Ein kleiner Engel, viel zu früh… Der Verlust eines Frühchens ist ein unbeschreiblich schmerzhafter Einschnitt im Leben betroffener Eltern. Oftmals bleiben neben der Trauer auch belastende Erinnerungen an die Zeit auf der Kinderintensivstation zurück.
Jasmine und Linda, selbst verwaiste Frühchenmamas, haben deshalb eine neue Selbsthilfegruppe im Saarland gegründet, um einen geschützten Raum für Austausch, Unterstützung und gemeinsames Verarbeiten zu schaffen.
„Wir wissen, wie es sich anfühlt“, sagen Jasmine und Linda. „Wir möchten anderen Eltern, die diesen schweren Verlust erlitten haben, zur Seite stehen und ihnen helfen, mit ihrer Trauer und ihren Erinnerungen umzugehen.“
Die Selbsthilfegruppe bietet betroffenen Eltern die Möglichkeit:
über ihre Erfahrungen zu sprechen
sich gegenseitig Halt zu geben
Wege zu finden, mit der Trauer und den Erinnerungen umzugehen
sich in ihren Ängsten verstanden zu fühlen
Die Gruppe richtet sich an Eltern, die ihr Frühchen nach einem intensiven Kampf auf der Kinderintensivstation gehen lassen mussten, sowie an Eltern von Regenbogenbabys, die unter Ängsten und Flashbacks leiden.
„Niemand muss diesen Weg allein gehen“, betonen Jasmine und Linda. „Gemeinsam können wir uns unterstützen und einander helfen, mit dem Verlust zu leben.“
Interessierte Eltern können sich unter der E-Mail selbsthilfe@sternenelternsaarland.de melden.
Über die Initiatorinnen
Jasmine und Linda sind zwei betroffene Mütter, die aus eigener Erfahrung wissen, wie schwer der Verlust eines Frühchens ist. Sie haben die Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, um anderen Eltern in ähnlichen Situationen Unterstützung und einen Ort des Austauschs zu bieten. red./jb







