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Verkehrsunfallbilanz 2025: Mehr Unfälle, mehr Personenschäden

Bildunterschrift: Staatssekretär Torsten Lang (links) hat die aktuellen Zahlen der ­saarländischen Verkehrsunfallstatistik präsentiert.Foto: MIBS / R. Khalil
Staatssekretär Torsten Lang (links) hat die aktuellen Zahlen der ­saarländischen Verkehrsunfallstatistik präsentiert.Foto: MIBS / R. Khalil - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Staatssekretär Torsten Lang hat die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik (PVS) für das Jahr 2025 vorgestellt. Im Vergleich zu 2024 ist das Verkehrsunfallgeschehen leicht gestiegen. Leitbild der saarländischen Verkehrssicherheitsarbeit bleibt die „Vision Zero“, also das Ziel, Verkehrsunfälle mit Getöteten oder Verletzten zu vermeiden. Die Polizei setzt dafür auf fortlaufende Kontrollen, konsequente Ahndung von Verstößen sowie eine breit angelegte Präventionsarbeit.

Ein Schwerpunkt liegt auf frühkindlicher Verkehrserziehung: Kinder und Jugendliche werden frühzeitig für Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert und zu sicherem Verhalten auf dem Schulweg angeleitet. Dazu gehören auch Fahrradausbildungen und -trainings sowie der Austausch mit Lehrkräften. Ergänzend richtet sich Prävention an junge Erwachsene sowie an Senioren, etwa durch Vorträge, Seminare, Fahrübungen und Informationsstände.

Neben der Ansprache von Risikogruppen werden auch Fahrzeuge und spezifische Verkehrsarten in den Blick genommen. Schwerpunkt- und Aktionskontrollen, teils mit Sachverständigen und Prüforganisationen, sowie Motorradsicherheitstage zielen insbesondere auf die Sicherheit von Zweirädern. Ein Teil der Überprüfungen erfolgt grenzüberschreitend in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerdienststellen. Zudem werden Fahrsicherheitstrainings und Informationsmaterialien für Motorrad-, E‑Scooter-, Fahrrad- und Pedelec-Nutzende angeboten. Die Statistik unterstreicht zugleich, dass Verkehrssicherheit eine dauerhafte Aufgabe bleibt und polizeiliche Maßnahmen in Kontrolle und Prävention geprüft, intensiviert und weiterentwickelt werden müssen.

2025 registrierte die Polizei 32 736 Verkehrsunfälle (2024: 32 568). Unfälle mit Personenschaden stiegen auf 3 526 (2024: 3 364); dabei verunglückten 4 496 Menschen. Im Jahresvergleich gab es drei Todesopfer mehr sowie einen leichten Anstieg bei Schwerverletzten (+0,5 %).

Unfälle mit schweren Folgen (Getötete oder Schwerverletzte) nahmen von 612 auf 618 zu. Außerorts (ohne Autobahnen) war „nicht angepasste Geschwindigkeit“ die Hauptursache bei Personenschadensunfällen.

Ein Kind kam als Pkw-Insasse ums Leben; die Zahl verletzter Kinder stieg leicht. Bei den 18- bis 24‑Jährigen erhöhte sich der Anteil an verursachten Personenschadensunfällen auf 540 (+6,5 %), während die Zahl der Verunglückten auf 649 sank; vier Personen dieser Gruppe starben.

In der Altersgruppe 65 plus wurden 14 tödlich Verletzte verzeichnet (2024: 10); Schwerverletzte gingen zurück, Leichtverletzte nahmen zu. Bei Kraftrad-Nutzenden sank die Zahl der Getöteten auf vier, zugleich stiegen Schwer- (144) und Leichtverletzte (601). E‑Scooter-Unfälle nahmen auf 227 zu, die Zahl der verunglückten Nutzenden auf 155; Todesopfer gab es nicht. Auch bei Radfahrenden stiegen Unfälle (760) und Verunglückte (656); drei Menschen starben, überwiegend bei Alleinunfällen. jb

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