VdK mit großem Zuspruch

St. Wendel. Auch die Pandemie konnte den VdK-Ortsverband St. Wendel nicht davon abhalten, seine Arbeit, gemäß den gesetzlichen Vorgaben, weiterhin durchzuführen. Der OV St. Wendel stellte sich auf die Situation ein, der Vorsitzende Paul Müller war zu jeder Zeit telefonisch erreichbar oder besuchte die Leute vor Ort, um mit ihnen Antragsformulare zu bearbeiten oder sie zu beraten.

Auch wurden Konzepte besprochen, wie man umfassend helfen kann. Onlineberatungen fanden vermehrt statt. Der Vorstand des Ortsverbandes musste sich anhören, wie verzweifelt viele waren, weil sie niemanden erreichten, auch nicht bei Ämtern und Behörden, um ihnen schnell zu helfen, ob es ein kurzer Rat war oder es um eine Fristeinhaltung ging. Sie sollten sich einen Termin nehmen, den es oft Wochen später erst gab. Manchmal genügte schon der Hinweis, wohin man sich wenden kann.

Der Vorstand des OV St. Wendel wies niemand ab. Da alle ehrenamtlich tätig sind, gibt es keine festen Zeiten. Der Vorsitzende Paul Müller wird von morgens 7 Uhr bis nach 22 Uhr angerufen, auch sonn- und feiertags. Dies ist nicht zuletzt dem Bekanntheitsgrad des Vorstandes des OV St. Wendel ist geschuldet, auch wegen der vielen Vorträge, die der OV St. Wendel anbietet.

Diese werden von Leuten aus dem ganzen Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz besucht. Die Vorträge werden auch extern bei Selbsthilfegruppen, Gewerkschaften, Arbeitskammer und Gemeinden gehalten. Auch kamen viele Leute auf Empfehlung zum OV St. Wendel.

Das Studium des Disability Managers des Vorsitzenden Paul Müller befähigt ihn neben seiner 35-jährigen Praxis in Arbeits- und Sozialrecht, umfassende Beratungen zu geben.

Die Zufriedenheit spiegelt sich auch in den Mitgliedszahlen wider. Bei der Amtsübernahme der OV St. Wendel vor acht Jahren gab es 234 Mitglieder, jetzt sind es 1 738 Mitglieder, Tendenz stetig steigend.red./tt

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