Neunkirchen. Unter dem Titel „Eine Stadt mit großer Geschichte“ findet am Samstag, 19. September, eine deutsch-französische Führung durch den Neunkircher Spitzbunker und das Umfeld der Industriekultur statt. Veranstalter ist momentum – Kirche am Center in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken sowie dem luxemburgischen Verein „Ad Pacem servandam“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche statt.
Die Veranstaltung widmet sich der Industriegeschichte Neunkirchens und zeigt, wie stark die Stadt durch die Industrialisierung geprägt wurde. Thematisiert werden unter anderem die Rolle von Carl Ferdinand von Stumm-Halberg, der Einfluss der Industrie auf die Stadtentwicklung sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in dieser Zeit.
Die Führung wird als Kostümführung gestaltet: Bertha von Stumm-Halberg (Paulina Gräß als Stumm-Tochter) und Alfred, der Hüttenarbeiter (Heike Lismann-Gräß), vermitteln Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln und machen historische Zusammenhänge anschaulich erlebbar. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache mit französischen Erläuterungen statt und richtet sich an Interessierte, die regionale Geschichte in einem grenzüberschreitenden Kontext entdecken möchten.
Treffpunkt ist um 10.30 Uhr im momentum – Kirche am Center in Neunkirchen. Die Veranstaltung endet dort gegen 14.30 Uhr mit einem kleinen Mittagsimbiss. Für Führung und Mittagessen wird um eine kleine Spende
gebeten.
Eine Anmeldung bis 10. September ist erforderlich unter Tel. (0 68 21) 1 79 95 67, E-Mail an momentum-nk@bistum-trier.de oder online unter kurzlinks.de/keb107685red./dos

