Homburg. Am Mittwoch, 12. August, kommt der Infobus der Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ wieder nach Homburg. Er macht von 10 bis 16 Uhr in der Innenstadt „Am Rondell“ Halt. Experten des Universitätsklinikums des Saarlandes stehen am Fahrzeug bereit und klären über Herz- und Lebergesundheit auf. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten.
Viele Risikofaktoren erhöhen sowohl die Gefahr für Herz-Kreislauf- als auch für Lebererkrankungen. Besonders gefährlich ist dabei das metabolische Syndrom, bei dem Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Insulinresistenz in unterschiedlichen Kombinationen auftreten können. Am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) arbeiten daher zwei internistische Kliniken eng zusammen: die Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin unter Leitung von Prof. Dr. Jörn Schattenberg und die Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie & kardiovaskuläre Intensivmedizin unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Keßler. Da Prävention ein wichtiger Baustein ist, beteiligen sich die beiden Klinikdirektoren zusammen mit weiteren Mitarbeitern in diesem Jahr gemeinsam an der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“, die von Boehringer Ingelheim gestartet wurde.
Am 12. August stehen die Experten mit dem signalroten Infobus in der Homburger Innenstadt auf dem Platz „Am Rondell“, zwischen Talstraße und Bahnhof gelegen. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für Adipositas, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie und Metabolische-Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) testen zu lassen. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und Leberenzymwerte zur Orientierung gemessen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen häufig nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Jahre aus zunächst unbemerkten Risikofaktoren. Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte oder Übergewicht sollten deshalb frühzeitig erkannt und behandelt werden. Der Infobus bietet eine gute Gelegenheit, Menschen niedrigschwellig zu erreichen und für ihr persönliches Risiko zu sensibilisieren“, so Prof. Dr. Keßler. „Durch die Beratung der Menschen vor Ort möchten wir das Bewusstsein für die Anzeichen des metabolischen Syndroms erhöhen und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie metabolisch assoziierte Fettlebererkrankungen verhindern.“, ergänzt Prof. Dr. Schattenberg.red./wj



