Über 170 Maßnahmen für über 3 000 Kinder

Kaiserslautern. Mehr als 13 500 Kinder und Jugendliche wurden im Jahr 2020 mit Maßnahmen und Projekten der Evangelischen Jugend der Pfalz erreicht. Insgesamt förderte das Land Rheinland-Pfalz die Arbeit mit ca. 360 000 Euro. Diese Zahlen dokumentieren nur die vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Maßnahmen.

360  000 Euro als

Landesförderung

Dazu kommen noch viele weitere, ungezählte Aktionen und Treffen, digital oder analog, die nicht förderfähig sind und somit nicht erfasst werden können. „Diese Zahlen machen uns stolz“, so Landesjugendpfarrer Florian Geith, „zeigen sie doch, dass Jugendarbeit unter schwierigen Coronabedingungen möglich ist“. Möglich und auch besonders nötig, so Geith weiter, weil außerschulische Angebote für Gleichaltrige gerade in diesem Jahr immens wichtig waren für das gelingende Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.

Im Vergleich zu 2019 gab es durch in der Pandemie liegenden Gründen Rückgänge von 50 bis 60 Prozent. In mehreren Monaten im Jahr 2020 waren keine Maßnahmen der Jugendarbeit wegen der Corona-Regeln möglich, in den meisten anderen Monaten nur eingeschränkt. Gerade in den Sommermonaten hat die Evangelische Jugend der Pfalz gezeigt, was in ihr steckt. Die entscheidenden Lockerungen für Jugendarbeit wurden erst wenige Wochen vor den Sommerferien veröffentlicht. Nichtsdestotrotz war Evangelische Jugend in der Lage, in kürzester Zeit für über 3000 Kinder und Jugendliche in über 170 Maßnahmen-Angebote zu machen. Unter dem Motto „Pfälzer Feriensommer“ wurden für sie Erlebnisse gestaltet und Sozialkontakte hergestellt. Digitale Bildungsmaßnahmen wurden in 2020 erstmals entwickelt und umgesetzt. Immerhin 23 Maßnahmen mit fast 380 Teilnehmenden konnten gefördert werden. Auch hier ist zu beachten, dass die vielen, nicht den Förderrichtlinien entsprechenden Maßnahmen hier noch nicht eingerechnet sind. Durch den teilweisen Ersatz von Stornokosten, durch die Entwicklung eines Förderprogramms für digitale Technik und die partielle Erhöhung der Tagessätze hat das Land die Jugendverbände in ihrer Arbeit unterstützt. red./jj

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