Turmfalke fühlt sich wohl

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Eiweiler. Bereits mehrere Jahre beheimatet der Gnadenhof auch einen Turmfalken. Sie zählen nach dem Mäusebussard zu den häufigsten Greifvögeln in Mitteleuropa und können in der Luft rüttelnd dabei beobachtet werden, wie sie ihre Beute auf dem Boden erspähen.

Als Nahrung dienen fast ausschließlich Kleinnager wie Wühlmäuse. Hat der Turmfalke eine Maus entdeckt, geht er im Sturzflug runter. Die Geschwindigkeit im Sturzflug und Geradeausflug ist wesentlich langsamer als beim viel größeren Wanderfalken. Ein weiterer Unterschied ist, dass der Wanderfalke seine Beute fast ausschließlich in der Luft jagt. Beim Turmfalken ist die Gefiederfärbung des Männchens (Foto) auffälliger als die des Weibchens.

Mit Einbruch der Dämmerung kommt der Greifvogel zu seinem Nachtruheplatz, in relativ großer Höhe im Dachgebälk. Mit Tagesanbruch und beginnender Helligkeit startet er wieder zu seinen Erkundungsflügen. Wenn er nicht jagt, kann man den Turmfalken auf unterschiedlichen Bäumen stehen sehen und sein Umfeld beobachten. red./dos / Foto: Gnadenhof

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