Suchtberatung ist gesichert

Freuen sich gemeinsam über die weitere Zusammenarbeit: Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (Mitte), Caritasdirektor Michael Groß, Dezernentin Petra Spoo-Ludwig (2. von rechts), Jutta Anton-Wachall (2. von links), Birgit Altmeier, 
Foto: Stephan Hett / Regionalverband Saarbrücken
Freuen sich gemeinsam über die weitere Zusammenarbeit: Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (Mitte), Caritasdirektor Michael Groß, Dezernentin Petra Spoo-Ludwig (2. von rechts), Jutta Anton-Wachall (2. von links), Birgit Altmeier, Foto: Stephan Hett / Regionalverband Saarbrücken - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Der Regionalverband Saarbrücken und der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung haben eine weitere Zusammenarbeit im Bereich der Suchtberatung beschlossen. Unterzeichnet wurde die Kooperations- und Zuwendungsvereinbarung von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und Caritasdirektor Michael Groß.

Der geänderte Vertragsabschluss ist durch die saarlandweite Neuordnung der Suchtkrankenhilfe notwendig geworden. Der Regionalverband fördert künftig die Tätigkeit der Caritas in diesem Bereich mit der Hälfte der anerkannten Gesamtkosten. Die Zuwendung beträgt für das aktuelle Haushaltsjahr rund 123 000 Euro.

Das Angebot der Suchtberatungsstellen der Caritas richtet sich an Personen ab 18 Jahren. Es umfasst unter anderem Präsenzberatung in Einzel- oder Gruppenterminen, Clearing, psychosoziale Diagnostik, Vermittlungsberatung in eine stationäre Fachklinik und daran anschließende Stabilisierung durch Nachsorge sowie ambulante Reha-Maßnahmen. Ziel aller Maßnahmen ist, die erreichte Abstinenz zu stabilisieren und berufliche Leistungsfähigkeit zu erlangen.

Peter Gillo: „Vielen Menschen fällt es nicht leicht, über Sucht zu sprechen. Die Caritas bietet daher verschiedene Beratungsformen an: Beratung per E-Mail, Chat oder persönlich in den Beratungsstellen vor Ort. Mit der neuen Vereinbarung sichern wir das bestehende Netz an Suchtberatungsangeboten im Regionalverband. Sie sind wichtige Anlaufstellen für Suchterkrankte sowie Angehörige.“

Michael Groß: „Wir sind froh, dass wir mit dem Vertrag eine neue Grundlage geschaffen haben, um die Suchtberatung sicherzustellen. Der Caritas ist dieses Thema ein großes Anliegen, auch deswegen nimmt die Caritas im Saarland jährlich circa 650 000 Euro an Eigenmitteln in die Hand für Beratungsleistungen. Durch den neu geschaffenen Rahmen können die Belange aller Seiten berücksichtigt werden, immer mit dem Blick auf die Menschen, die unsere Hilfe benötigen.“red./tt

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