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Sternsinger in der Staatskanzlei

Bildunterschrift: Die Sternensinger brachten die Segenswünsche in die Staatskanzlei. 
Foto: Saarland Staatskanzlei
Die Sternensinger brachten die Segenswünsche in die Staatskanzlei. Foto: Saarland Staatskanzlei - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion der Sternsinger, die traditionell in der ersten Woche nach Neujahr im ganzen Saarland unterwegs sind.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger empfing fünf Sternsingergruppen aus den Bistümern Trier und Speyer in der Staatskanzlei.

Weltweit müssen Kinder unter gefährlichen Bedingungen arbeiten und dürfen nicht zur Schule gehen. Um diesen Kindern die Chance auf ein besseres Leben und Zukunft zu ermöglichen, setzen sich die Sternsinger 2026 für das Recht der Kinder auf Bildung ein. Ein Schwerpunkt der Aktion liegt auf Bangladesch, wo die Ausbeutung von Kindern besonders weit verbreitet ist.

Fünf Sternsingergruppen besuchten in Begleitung von Vertretern der Diözesen Trier und Speyer die saarländische Staatskanzlei, um der Ministerpräsidentin und allen Bediensteten des Hauses die Segenswünsche für das neue Jahr zu überbringen.

Im Rahmen des Besuchs sangen die Kinder verschiedene Lieder in Begleitung von Frederic Horf auf dem Flügel. Jugendpfarrer Thomas Hufschmidt stellte die Einzelheiten der Aktion „Schule statt Fabrik“ vor. Traditionsgemäß brachten die Kinder die Segenswünsche „C-M-B“, kurz für „Christus mansionem benedictat“ oder auf Deutsch „Christus segne dieses Haus“ am Türrahmen des Regierungssitzes an.

Ministerpräsidentin Rehlinger übergab jeder Gruppe eine Spende für die Projekte gegen Kinderarbeit und würdigte das Engagement der Sternsinger: „Die Sternsinger zeigen sich solidarisch mit Kindern in der ganzen Welt. Sie treten ein für diejenigen, die keine erfüllte und sorgenfreie Kindheit und Jugend erleben und denen die Chance auf eine bessere Zukunft durch Bildung verwehrt bleibt. Das ist ein wunderbares Signal der Nächstenliebe und nicht selbstverständlich. Es ist bemerkenswert, dass sich so viele junge Menschen ehrenamtlich engagieren und die Gemeinschaft im Kleinen und Großen stärken.“

Aus dem Bistum Trier waren Sternsinger aus den Pfarreien St. Ludwig-Herz Jesu in Spiesen-Elversberg, Maria Königin des Friedens in Marpingen, St. Jakob in Saarbrücken und St. Andreas in Wallerfangen (Gisingen und Kerlingen) vor Ort. Aus dem saarländischen Teil des Bistums Speyer war eine Gruppe Sternsinger der Pfarrei Hl. Johannes XXIII in Homburg-Erbach dabei. red./jb

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