Stefanie Gerhardt: „kopfüber himmelwärts“

Universal Child, 2018, Öl auf Aluminium. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn
Universal Child, 2018, Öl auf Aluminium. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn - (Bild 1 von 1)

Neunkirchen. Ungewöhnliche Situationen bieten sich für die Besucher ab Freitag, 10. Dezember, in der Städtischen Galerie Neunkirchen, wenn die Freiburger Künstlerin Stefanie Gerhardt ihre große Einzelausstellung „kopfüber himmelwärts“ zeigt.

Ein Kind auf einer schwingenden Schaukel, so realistisch gestaltet, dass es erst auf den zweiten Blick als Skulptur erkennbar wird; Silhouetten von Schwimmern, die ihre Bahnen über den Fußboden ziehen; Motten, die ins Mondlicht fliegen und Neugeborene, die kopfüber an Nabelschnüren hängen: Stefanie Gerhardts Kunst setzt sich mit Wandlungsprozessen auseinander, mit dem Werden und Vergehen, dem Auftauchen und Verschwinden. In der Ausstellung werden über 35 Werke der letzten zehn Jahre präsentiert, die die große Vielfalt der Künstlerin abbilden.

Neben den Gemälden – eine Besonderheit von Stefanie Gerhardt ist es, mit Ölfarbe auf Aluminium zu malen – sind Videoarbeiten, Skulpturen sowie Rauminstallationen zu sehen.

Stefanie Gerhardt, geboren 1974 in Freiburg, wo sie heute wieder lebt und arbeitet, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Leni Hoffmann, als deren Meisterschülerin sie 2008 ihre künstlerische Ausbildung abschloss. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien Rauminstallationen zu sehen.

Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 10. Dezember, um 18.30 Uhr. Es sprechen Markus Müller, Geschäftsführer Neunkircher Kulturgesellschaft und Nicole Nix-Hauck, Leiterin der Städtischen Galerie Neunkirchen. Stefanie Gerhardt ist anwesend. Anmeldungen unter www.staedtische-galerie-neunkirchen.de oder telefonisch unter (06821)202-561. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen. red./hr

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de