Saarbrücken. Im vergangenen Jahr gab es mit 496 000 Staus rund 20 000 Stauereignisse weniger auf den deutschen Autobahnen als 2024 (516 000). Dafür registrierte der ADAC aber eine Gesamtdauer der Staus von 478 154 Stunden, was einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (448 000 Stunden). Die gemeldeten Staus ergaben eine Gesamtlänge von knapp 866 000 Kilometern und lag somit nur rund einem Prozent über dem Vorjahr (859 000 Kilometer).
Das Bundesland mit der höchsten Staudauer war mit 167 865 Staustunden (35 Prozent) Nordrhein-Westfalen. Gefolgt von Bayern mit 63 545 Staustunden (13 Prozent) und Baden-Württemberg mit 48 490 Staustunden (10 Prozent). Der Anteil des Saarlandes an allen Staustunden lag bei 1,2 Prozent. Das Ranking bei den Stau-Kilometern führt ebenfalls Nordrhein-Westfalen an (32 Prozent), gefolgt von Bayern (17 Prozent) und Baden-Württemberg (12 Prozent). Im Saarland standen die Verkehrsteilnehmenden insgesamt 5 935 Stunden im Stau (2024: 5 148 Stunden). Das waren 787 Stunden und damit 15 Prozent mehr als 2024.
Stauschwerpunkt war die A620. Insgesamt zählte man in beiden Fahrtrichtungen 3055 Staus, die sich auf 3 204 Kilometer (Staulänge) summierten. Zusammengerechnet standen die Verkehrsteilnehmenden dort rund 3 596 Stunden im Stau.
Am 3. Dezember 2025 und 4. Dezember 2025 standen die Saarländer mit jeweils insgesamt 46 Stunden am längsten im Stau. Grund war die Sperrung der A6 zwischen Waldmohr und Homburg über Nacht wegen eines Unfalls. Außerdem hatte auch die Sperrung der A620 in Saarbrücken wegen Unfalls weitreichende Auswirkungen.
Am 5. Januar 2025 staute sich der Verkehr im Saarland auf einer Länge von 126 Kilometer. Grund hierfür war der Rückreiseverkehr nach den Weihnachtsferien und auch das Winterwetter mit Schnee und teilweise Eisregen. red./jb

