Stahl-Profis helfen beim Schulprojekt

Schüler des Peter-Wust-Gymnasiums, Merzig, präsentieren die neue Sinnenbank zusammen mit ihren Betreuungslehrern Auszubildenden und Vertretern von Dillinger. Foto: Uwe Braun
Schüler des Peter-Wust-Gymnasiums, Merzig, präsentieren die neue Sinnenbank zusammen mit ihren Betreuungslehrern Auszubildenden und Vertretern von Dillinger. Foto: Uwe Braun - (Bild 1 von 1)

Merzig / Dillingen. Mit professioneller Unterstützung von Dillinger haben 14 Schüler des Merziger Peter Wust Gymnasiums ihr Sinnenbank-Projekt realisiert. Die Schülergruppe kooperierte dabei eine Woche lang mit der Lehrwerkstatt des Unternehmens. Die fertige Sinnenbank wurde allseits bewundert und soll nach den Sommerferien auf dem Schulhof in Merzig aufgestellt werden.

Dass hinter einer simpel wirkenden Konstruktion wie einer Sinnenbank mit ihrer geschwungenen Sitzfläche eine Menge Arbeit steckt, wurde den beteiligten Schülern deutlich. Bleche und Holzlatten anreißen, Bohren und Schweißen waren nur einige der Tätigkeiten, die die Schüler in der Ausbildungswerkstatt unter Anleitung ausführen durften. Auch Auszubildende des Unternehmens halfen mit. So wurden die Projekttage für die Schüler nicht nur zu einer willkommenen Abwechslung vom Schulalltag, sondern erlaubten einen Einblick in die Ausbildung.

Peter Becker (8c): „Ich fand es erstaunlich, was wir auf die Beine gestellt haben.“

Vom Firmengelände war Jakob Will (7c) fasziniert: „Es ist eine kleine Stadt, mit eigenen Straßenschildern, Zebrastreifen, Hausnummern und Bezirken.“

Dirk Sauer hatte als betreuende Lehrkraft die Idee zu dem Projekt, für das mit dem Unternehmen Dillinger schnell ein kompetenter Partner gefunden war. Sein Fazit: „Ich bin den Verantwortlichen sehr dankbar für die Unterstützung und Durchführung unseres Projektvorhabens. Die Schülerinnen und Schüler hatten hier die Möglichkeit, in professioneller Umgebung die verschiedenen Gewerke kennen zu lernen.“

Cornelis Wendler, Leiter für Bildung und Personalentwicklung bei Dillinger bekräftigt: „Es liegt dem Unternehmen am Herzen, Jugendlichen schon früh Perspektiven für eine Berufsorientierung aufzuzeigen und sie eigene Erfahrungen machen zu lassen.“ red./am

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