Sportanlage eingeweiht

Oberbürgermeister Uwe Conradt gab den Startschuss zum Staffellauf auf der neuen Bahn. Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken
Oberbürgermeister Uwe Conradt gab den Startschuss zum Staffellauf auf der neuen Bahn. Foto: Landeshauptstadt Saarbrücken - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Oberbürgermeister Uwe Conradt hat die neu gestaltete Sportanlage Lulustein offiziell eingeweiht. Mit Unterstützung des Bundes hat die Landeshauptstadt die Sportanlage erneuert. Außerdem sanierte der ATSV innerhalb dieses Projekts die vereinseigene Sporthalle.

Die Freisportanlage wurde grundlegend modernisiert. Besonders auffällig ist der blaue Bodenbelag der Laufbahn. Sportlerinnen und Sportler können sich auf eine Leichtathletikanlage mit vier Laufbahnen freuen, die auch für Hochsprung, Weitsprung und das Training mit Hindernisgraben genutzt werden kann.

Um die Wurfdisziplinen weiter zu fördern, wurde der ehemalige Tennenplatz zu einem Rasenplatz umgestaltet, so dass er jetzt auch für Speerwurf und Kugelstoßen optimale Bedingungen bietet. Schulklassen können die neuen Elemente auch für den Schulsport nutzen.

Unmittelbar an den Platz angrenzend wurde ein Multifunktionsfeld mit einem Kunststoffbelag geschaffen, das für die verschiedensten Sportarten oder als grünes Klassenzimmer genutzt werden kann.

Ergänzt wird dieser Bereich durch ein Beachvolleyballfeld und eine kleine Toilettenanlage. Sowohl der vordere Platz als auch das Multifunktionsfeld wurden mit einer modernen LED-Beleuchtung ausgestattet, die auch für den hinteren Rasenplatz der Fußballer angebracht wurde.

Parallel wurden Fassade und Dach der ATSV-Halle saniert und gedämmt, die Verglasung wurde ausgetauscht. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit wurde der Hauptzugang behindertengerecht ausgebaut.

Die Gesamtkosten der Umgestaltung liegen bei rund 4 Millionen Euro. Der Bund förderte die Maßnahme mit rund 3,4 Millionen Euro. Die Landeshauptstadt hat sich mit rund 600 000 Euro an den Kosten beteiligt. Der ATSV hat sich mit einem Eigenanteil am Umbau der Halle beteiligt. Die Mehrkosten für die blaue Bahn wurden vom Verein im Rahmen einer Sponsoringmaßnahme getragen. red./tt

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