Sport und Diskriminierung

Saarlouis/Saarbrücken. Die Städtepartner Saarbrücken und Nantes sowie Saarlouis und Saint-Nazaire arbeiten erstmalig im Rahmen eines deutsch-französischen Austauschs zusammen, der von den Jungen Botschafterinnen in den Städten organisiert wird.

20 junge Leute im Alter von 18-21 Jahren haben die Möglichkeit, ihre Begeisterung für den Sport im internationalen Kontext mit anderen zu teilen, gemeinsam sportliche Aktivitäten auszuüben und Sportvereine zu treffen. Ziel der Begegnung ist es aber insbesondere, sich mit Themen wie Diskriminierung, Rassismus oder Sexismus in der Welt des Sports kritisch auseinanderzusetzen. Hierzu dient u. a. eine Ausbildung zum „Demokratie-Coach“ an der Landessportschule in Saarbrücken, die mit einem Zertifikat bescheinigt wird.

Die Begegnung findet vom 11. bis 17. Juli in Saarbrücken statt, ein Programmtag wird in Saarlouis organisiert. Der Teilnahmebeitrag beträgt 50 Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Unterbringung (Hermann-Neuberger-Sportschule), für Verpflegung, Aktivitäten und für die Demokratie-Coach-Ausbildung. Bei geringfügigem ­Einkommen unterstützen die Städte gerne bei der Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten.

Das Projekt „Sport und Diskriminierung“ wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell gefördert, Partnerorganisation ist der Landessportverband für das Saarland.

Anmeldungen zum Projekt sind an folgende E-Mail-Adresse zu senden: International@saarlouis.de Anmeldeschluss ist bereits der 20. Juni.

Die Ausschreibungsunterlagen sind abrufbar auf der Homepage der Stadt Saarlouis unter www.saarlouis.de. Weitere Informationen sind erhältlich unter Tel. (0 68 31) 443-2 46. red./jb

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