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Sozialstaatskongress im Saarland

Bildunterschrift: Der Sozialstaatskongress des Saarlandes findet am 29. und 30. Januar im Congress-Centrum Saarbrücken statt. Foto: Feel good studio / stock.adobe
Der Sozialstaatskongress des Saarlandes findet am 29. und 30. Januar im Congress-Centrum Saarbrücken statt. Foto: Feel good studio / stock.adobe - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Am 29. und 30. Januar findet der Sozialstaatskongress des Saarlandes statt, der Politik, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, Kultur Bürgerinnen und Bürger zusammenbringt, um Grundlagen des Sozialstaats, aktuelle Herausforderungen und Impulse für eine solidarische Zukunft zu diskutieren.

Sozialminister Dr. Magnus Jung macht deutlich: „Der Sozialstaat ist für unsere Demokratie unverzichtbar. Er sorgt dafür, dass Menschen sich nicht abgehängt fühlen, wenn Wandel Angst macht. Ein mutiger, moderner Sozialstaat gibt Halt, eröffnet ­Perspektiven und zeigt, dass in ­dieser Gesellschaft jeder Mensch zählt. So verteidigen wir nicht nur Gerechtigkeit, sondern

auch die Zukunft unserer ­Demokratie.“

Vor diesem Hintergrund bringt der Sozialstaatskongress des Saarlandes am 29. und 30. Januar Politik, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, Kultur und Bürgerschaft zusammen.

Ziel ist es, die Grundlagen ­unseres Sozialstaates zu beleuchten, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Impulse für eine solidarische Zukunft zu ­entwickeln.

Unter der Leitfrage „Welche Problemstellungen sind erkennbar – und was muss verändert werden?“ werden am ersten Kongresstag verschiedene Referentinnen und Referenten die Probleme und Herausforderungen des Sozialstaats aus verschiedenen Sichtpunkten beleuchten. In die vertiefte Debatte steigt das Publikum anschließend mit vier Fachforen ein.

Unter anderem werden die Themen Bürokratie, Kinderarmut und die Sicherung des Sozialstaats angeboten. Dazu sind Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitskammer des Saarlandes, der DGB Saar, der AWO Saarland und die Diakonie Saar anwesend.

Der zweite Kongresstag beschäftigt sich mit der Frage „Wie gestalten wir den Sozialstaat der Zukunft?“.

Hier liegt der Fokus nicht nur auf Reformen auf Bundesebene – mit einem Impuls durch den zuständigen Abteilungsleiter des BMAS, Nermin Fazlic -, sondern auch auf Impulsen aus Kinder- und Jugendsicht.

Der Kongress ist eine Veranstaltung der Reihe #RheinMainSaarSozial. Das Sozialministerium in Rheinland-Pfalz führte die Auftaktkonferenz im November 2025 durch. Nach dem Kongress im Saarland richtet Hessen die dritte Veranstaltung aus.

Der saarländische Kongress wird gemeinsam durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, die Arbeitskammer des Saarlandes und die Arbeiterwohlfahrt Saarland e.V. durchgeführt.

Die Teilnahme an den beiden Kongresstagen ist kostenlos. Mehr Informationen erhalten Interessierte unter www.saarland.de/sozialstaatskongress2026

red./jb

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