Smarte Thermostate

Die gemeindeeigenen Gebäude in Wadgassen sind jetzt mit smarten Thermostaten ausgestattet worden. Foto: Gemeinde Wadgassen
Die gemeindeeigenen Gebäude in Wadgassen sind jetzt mit smarten Thermostaten ausgestattet worden. Foto: Gemeinde Wadgassen - (Bild 1 von 1)

Wadgassen. Smarte Thermostate an den Heizkörpern in den gemeindeeigenen Gebäuden sorgen in Wadgassen für Arbeitserleichterung und viel Energie-Einsparungspotential. Anfang des Jahres hatte die Gemeinde Wadgassen insgesamt 550 Heizkörper mit den modernen und digitalen Thermostaten versehen. Dabei setzte die Gemeinde auch auf das Know-How vor Ort.

„Intelligente“ Heizkörper

Durch die gestiegenen Energiekosten der letzten Monate war auch in der Gemeinde Wadgassen schnelles Handeln gefragt. Verwaltungschef Sebastian Greiber hat sich deswegen intensiv mit smarten Lösungen zum Einsparen der Energiekosten auseinandergesetzt. Die Lösung: Smarte und digitale Heizkörper, die nur dann heizen, wenn man sie braucht und von Hausmeistern und Verwaltung digital angesteuert werden können. „Mit den neuen smarten Heizkörper-Thermostaten lassen sich die Heizintervalle individuell einstellen und an die Bedürfnisse vor Ort anpassen.“, erklärt Bürgermeister Sebastian Greiber. „Dadurch können wir die Temperatur an Feiertagen oder beispielsweise bei längeren Abwesenheiten wie Urlaub absenken. Unnötiges Heizen von Räumen oder Turnhallen entfällt dadurch.“

Regulierung „bequem aus dem Büro“

Im Rahmen der „Smartgassen“-Strategie behandelt die Gemeinde viele zukunftsweisende Projekte und versucht, als Kommune neue Wege zu bestreiten. Neben agilen Verwaltungsstrukturen, smarten Bürgerservices und smart Mobility, sollen nun auch die Gebäude „intelligent“ und „smart“ werden. „Bisher mussten unsere Hausmeister immer vor Ort sein, um die Heizkörper zu regulieren, wenn beispielsweise ein Saal am Wochenende vermietet war oder eine Turnhalle genutzt werden musste“, berichtet Greiber.

Durch die neuen Thermostate können die Einstellungen ab sofort bequem von zu Hause oder dem Büro aus vorgenommen werden und sogar bereits Tage im Voraus einprogrammieren werden. „Das bedeutet einen erheblichen Zeitgewinn für unser Personal, was dann wiederum für anderweitige Tätigkeiten eingesetzt werden kann“, so Greiber.

Rund 550 smarte Thermostate im Einsatz

An insgesamt vier Verwaltungsgebäuden, allen vier Grundschulen und vier Kindertagesstätten, die unter der Trägerschaft der Gemeinde bzw. ihrer angeschlossenen Gesellschaften stehen, wurden die smarten Thermostate installiert. Dabei hat die Gemeinde mit dem saarländischen Unternehmen „dimeto GmbH“ zusammengearbeitet, die gemeinsam mit der Gemeinde als Pilotprojekt eine Plattform zur Steuerung und Automatisierung der Gebäude entwickelt hat.

Genaue Zahlen und Daten zur Energieeinsparung lassen sich nach dem kurzen Zeitraum noch nicht evaluieren. Mit den neuen smarten Heizkörpern scheint die Gemeinde jedenfalls bestens auf alle Unwägbarkeiten vorbereitet. red./jb

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