Sensation im Garten des Abbés

Zweibrücken. Er dürfte spannend werden, der zweite Vortragsabend der Zweibrücker Kulturgutstiftung Gehrlein-Fuchs im gegenwärtigen Mannlich-Jahr am Donnerstag, 31. März, im Herzogsaal. Zur Erinnerung: Zum 200. Male jährte sich am 3. Januar der Todestag des Zweibrücker Hofmalers Johann Christian von Mannlich, dessen mit mehreren Veranstaltungen gedacht wird. Die Zweibrücker Kulturgutstiftung residiert im ehemaligen Wohnhaus Mannlichs in der Zweibrücker Herzogstraße und zeigt dort auch Mannlichs berühmtes Vogelwerk in einer Dauerausstellung.Etwas geheimnisvoll klingt der Titel, mit dem die hochrenommierte saarländische Kunsthistorikerin Jutta Schwan ihren Vortragsabend überschrieben hat, mit dem sie tief ins Hom-burg des 18. Jahrhunderts eintauchen wird: „Mannlich, die Magnolie und ‚Peter der Gärtner‘ – Mannlichs Englischer Garten für Pierre de Salabert in Homburg“. Abbé Salabert war ein von Herzog Karl II. August sehr geschätzter Höfling, der, genau wie Mannlich, ein gern- und viel gesehener Gast auf dem Karlsberg war.

Mit der Kunsthistorikerin

Jutta Schwan

In Homburg hatte dort, wo die Storchenstraße ist, Salabert einen großen Garten und ein stattliches Haus. Beides, Haus und Garten, hatte ihm der viel begabte Mannlich entworfen, mit dem er befreundet war. Und was die Magnolie angeht: Salaberts Anlage war der erste Garten in der ganzen Region, in dem eine Magnolie geblüht hat, damals eine Sensation. Die Referentin des Abends, Jutta Schwan, hat über den Karlsberg promoviert. Dessen Geschichte und die des Herzogtums hat sie mit ihren Forschungen um viele neue und grundlegende Erkenntnisse bereichert. Bei dem um 19 Uhr beginnenden Vortragsabend am 31. März gelten im Herzogsaal die gültigen Regelungen zum Schutz vor Corona. red./jj

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