Seminar zur Industriekultur

Saarbrücken. Das Saarland ist ein Schwerpunktraum der Indus­triekultur in Europa. Es verfügt über ein etabliertes Image und einen hohen Bekanntheitsgrad als Industrieregion. Darüber hinaus zeichnen sich die indus­triellen Standorte im Saarland durch eine Vielzahl produktbezogener, technologischer, architektonischer, infrastruktureller und geographischer Charakteristika aus. Ihre Wirkung verstärkt sich durch die Dichte und Kombination indus­triekulturell bedeutender Orte – ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal der Region!

Das Seminar vermittelt auf der einen Seite die historischen Sachverhalte der Industrialisierung des Landes an der Saar. Dabei wird auf viele prägende Industrien des Saarraums eingegangen, vom Steinkohlenbergbau und der Eisen- und Stahlindustrie über die Keramik- bis hin zur Glas- und Salzindustrie. Auf der anderen Seite geht es um die Frage, was wir aus unserer Industriegeschichte lernen können. Es geht somit im Seminar auch um Fragen des Strukturwandels und des Umgangs mit unserem indus­triellen Erbe. Geleitet wird das Ganztagesseminar vom Geographen Delf Slotta, einem versierten Kenner der hiesigen Industriegeschichte, Industriekultur und Landeskunde.

Für das Seminar der Stiftung Demokratie Saarland, das am Samstag, dem 25. September, in der Zeit von 9 Uhr bis 16.30 Uhr bei der Stiftung in Saarbrücken stattfinden wird, sind noch wenige Plätze frei. Anmeldungen nimmt die Stiftung Demokratie Saarland, Tel. (0681) 9 06 26 13, E-Mail: mp@sdsaar.de, entgegen.red./tt

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