Schulradeln: Sportlich und kreativ

Sportlich und kreativ präsentieren sich die Schulradel-Sieger des Merziger Gymnasiums am Stefansberg.
Foto: Schule / Ann-Kathrin Engels
Sportlich und kreativ präsentieren sich die Schulradel-Sieger des Merziger Gymnasiums am Stefansberg. Foto: Schule / Ann-Kathrin Engels - (Bild 1 von 1)

Merzig. Bei ihrem Besuch im Merziger Gymnasium am Stefansberg (GaS) hat Ministerin Anke Rehlinger um die Leistungen der GaS-Schüler bei der saarlandweiten Aktion „Schulradeln“ gewürdigt.

71 Schulen haben an der Kampagne teilgenommen – neben 54 weiterführenden Schulen auch 13 Grund- und fünf Förderschulen. Insgesamt waren 4 613 Schüler und Lehrer, aber auch Angestellte im Schuldienst sowie Eltern und Angehörige aufs Rad gestiegen. Gemeinsam haben sie eine Strecke von rund 617 000 Kilometer zurückgelegt. Damit konnten fast 91 Ronnwn CO2 vermieden werden. Mit rund 46 Kilometer pro Kopf schafften es die Schüler des Gymnasiums am Stefansberg hinter dem Homburger Johanneum auf Platz zwei in der Kategorie „Fahrradaktivste weiterführende Schule“, Platz 3 belegte das Merziger Peter Wust-Gymnasium.

„Dass es aus dem Landkreis Merzig-Wadern gleich zwei weiterführende Schulen unter die Top 3 geschafft haben, ist schon beachtlich“, lobte Rehlinger die Merziger Fahrradbegeisterung und belohnte das große Engagement mit einem 1 250 Euro-Gutschein für die Schule.

Beste Radlerin des GaS war mit Vivien Trnčíková, eine Schülerin aus Klasse 5. Sie hatte während des Wettbewerbs 1 330 Kilometer zurückgelegt.

„Ich hatte beim Schulradeln die Rangliste immer im Blick und es hat mich schon aufgeregt, wenn ich ein paar Kilometer gesammelt hatte und es hat mich jemand überholt. Dann hat das mich motiviert, immer mehr zu fahren“, schildert Vivien.

Auch bei der schulinternen Abschlusstour der Schulradeln-Aktion hat die Fünftklässlerin Vollgas gegeben. Rund 70 Schüler von Klasse 5 bis 12 hatten sich gemeinsam mit Lehrern und Schulleiter Albert Ehl entlang der Saar und der Nied auf den Weg zur Wackenmühle in Hemmersdorf gemacht, Hausmeister Spuller hatte unterwegs für verschiedene Verpflegungsstationen gesorgt.

Und auch hier fuhr Vivien allen davon: „Ich habe sogar die Jungs aus der neunten Klasse überholt, weil ich unbedingt beweisen wollte, dass ich zurecht gewonnen habe.“

Immerhin schafften es mit Johannes Nauert und Jörn Grüneisen zwei Neuntklässler im Schulranking auf den zweiten Platz, gefolgt von Florian Thewes (Klasse 9) und Philipp Puhl (Klasse 6) auf Rang 3. Zur Belohnung gab’s für die besten Radfahrer vom Förderverein der Schule gestiftete Pokale.

In der Klassenwertung kam die Klasse 6d mit gefahrenen 7 100 km auf Rang 1 und konnte sich über 150 Euro vom Förderverein freuen. Die Klasse 7a wurde mit etwa 6 600 Kilometer beachtlicher Zweiter.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Schüler unserer Schule beim Schulradeln mitgemacht haben und dass so viele Kilometer zusammengekommen sind“, war Schulleiter Ehl vom Engagement begeistert.

Fit waren die Stefansberg-Schüler auch beim Kreativwettbewerb „Mein Fahrrad und ich. Mit Leonie Schiffmann und Aurora Caputo hatten es gleich zwei Schülerinnen aus Klasse 5c unter die Top Ten geschafft und wurden dafür neben einem Scheck in Höhe von 350 Euro von der Ministerin mit einem Fahrradrucksack samt Reflektoren, Trinkflasche und Fahrradschloss belohnt. red./am

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