Schritt Richtung Normalität

Saarbrücken. Der Landessportverband für das Saarland bietet am Mittwoch, 11. August, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie einen Ehrenamts-Impftermin an.

Ab 9 Uhr können sich Impfwillige ab einem Alter von 18 Jahren auf dem Gelände der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken einfinden, um von einem Ärzteteam die Impfung zu erhalten. Verabreicht werden die Impfstoffe „Moderna“ (zwei Impftermine) und „Johnson & Johnson“ (ein Impftermin).

Anmelden bis 4. August

Interessierte können sich bis zum 4. August per E-Mail an impfen@lsvs.de für den Ehrenamts-Impftermin anmelden unter Angabe des gewünschten Impfstoffes. Am Tag der Impfung sind Personalausweis und, falls vorhanden, Impfausweis mitzubringen.

Der zweite Impftermin für die Moderna-Impfung ist vier Wochen später also für Mittwoch, den 8. September, terminiert. „Wir möchten mit unserem Ehrenamts-Impftermin die in den saarländischen Sportvereinen im Trainingsbetrieb sowie auf Funktionärsebene engagierten Mitglieder unterstützen, mit dem vollständigen Impfschutz einen großen Schritt in Richtung Normalität des Vereinslebens gehen zu können. Die Menschen in den Vereinen warten sehnsüchtig darauf, dass sie endlich wieder wie gewohnt, soweit es die Entwicklung der Pandemie erlaubt, in ihrem Heimatverein Sport treiben und ihre sozialen Kontakte pflegen können“, so LSVS-Vorstand Johannes Kopkow. Der Ehrenamts-Impftermin wurde vom Projekt „Glaubenssache Sport“ initiiert. Das Projekt bringt den Sport an Orte, an denen er sonst nicht ist. So entstehen demokratiefördernde Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund, die ihnen neue Perspektiven eröffnen.

„Wir wollen mit dem Impftermin Menschen mit Migrations-Hintergrund ein niederschwelliges Angebot machen und sie motivieren, sich impfen zu lassen. Über den Sport sind hier bereits viele gute Kontakte entstanden. Und die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, ist höher, geschieht dies in einem vertrauten Umfeld, wie es der Sport bietet“, so Simon Kirch, Projekt-Koordinator beim LSVS.

Damit die Sprachbarriere keine Hürde für die Impfung ist, werden beide Impftermine von freiwillig helfenden Übersetzern begleitet. So wird die Irakerin Saadallah Amenah vom Team „Glaubenssache Sport“ im Einsatz sein und als Übersetzerin zum Beispiel das Ärzteteam bei den Aufklärungsgesprächen unterstützen. red./jb

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de