„Schmuckstück mit Leben füllen“

Jörg Eschmann, Harald Ehrmann, Christina Rauch, Christian Gauf, Marold Wosnitza, Fabian Jung, Alexander Blanz, Leonia Kaufmann und Hans Prager (v.l.) feierten die Grundsteinlegung für
den neuen Quartierstreff Breitwiesen im Hintergrund. Foto: v. Waldow
Jörg Eschmann, Harald Ehrmann, Christina Rauch, Christian Gauf, Marold Wosnitza, Fabian Jung, Alexander Blanz, Leonia Kaufmann und Hans Prager (v.l.) feierten die Grundsteinlegung für den neuen Quartierstreff Breitwiesen im Hintergrund. Foto: v. Waldow - (Bild 1 von 1)

Zweibrücken. „Ich bin absolut begeistert“, würdigte Oberbürgermeister Marold Wosnitza das neue Gebäude als einen weiteren Baustein für die Soziale Stadt. Der bisherige Unterschlupf in einer von der GeWoBau zur Verfügung gestellten Wohnung platzt seit langem aus allen Nähten.

„Trotzdem ist dort unglaublich viel bewegt worden“, lobte der OB. Er dankte allen, die das Projekt finanziell und ideell ermöglichten und begleiteten: „Man merkt, dass da ganz viel Herzblut drin steckt.“ Und so entstehe mit dem neuen Quartierstreff ein „Ort, der hier noch gefehlt hat“. Stadtplaner Harald Ehrmann schloss sich der Hoffnung an, dass nach der langen Zeit von der Idee über die Planung und die Förderzusagen der Bau jetzt reibungslos von Statten geht. Eröffnet werden soll der Quartierstreff im August 2022, bestätigte Quartiersmanager Fabian Braun, dessen Team zuständig ist für die Umsetzung des Projektes. „Die Tilsitstraße liegt 500 Meter entfernt und wir haben über zwei Jahre gebraucht, um diese Strecke bis hierher zurück zu legen“, erinnerte der Zweibrücker DRK-Chef Hans Prager an die den Zeitumständen geschuldete Verzögerung. Im Schulterschluss mit der Stadt und der GeWoBau wird das Team des DRKs „dieses neue Schmuckstück mit Leben füllen, alte und neue Nachbarschaften pflegen, Generationen verbinden.“ Kernstück des rund 250 Quadratmeter großen, einstöckigen und barrierefreien Gebäudes ist der 40 Quadratmeter große Quartierstreff als Begegnungsraum und Speisesaal, an den sich ein Innenhof anschließt. In Foyer oder Multifunktionsraum sollen Veranstaltungen stattfinden, Ausstellungen und vieles mehr. Architekt Alexander Blanz visioniert, dass die Tilsit-Straße mit dem Haupteingang neu gestaltet und mit einbezogen wird, etwa für ein Straßenfest. Unter anderem die eingebaute Küche biete zudem vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit der angrenzenden Schule, an deren Turnhalle der Quartiers-Treff stößt. Außerdem wird hier das Quartiersmanagement neue Büros erhalten. Leiterin Leonia Kaufmann, Yvonne Weber und ihr Team freuen sich sehr auf „viel mehr Möglichkeiten“. Doch nicht nur die Anwohner sollen den Quartierstreff nutzen können – die Räume werden auch für Veranstaltungen und Feiern vermietet. Als Vorgeschmack war im Schulhof ein Café aufgebaut, das vom DRK-Truck aus versorgt wurde. Wer Lust hatte, durfte seine Botschaft für das neue Quartierstreff auf Backsteine malen oder schreiben, die am späteren Gebäude im Außenbereich angebracht werden. Die Wünsche reichten von einer kindgerechten, herzigen Bemalung bis zu Werten für eine multikulturelle Gemeinschaft. cvw

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