Schmerz, Klage, Hoffnung

Verarbeitet den Verlust des Sohnes im Ersten Weltkrieg: Käthe Kollwitz‘ „Pieta“ von 1937.Museum Pfalzgalerie
Verarbeitet den Verlust des Sohnes im Ersten Weltkrieg: Käthe Kollwitz‘ „Pieta“ von 1937.Museum Pfalzgalerie - (Bild 1 von 1)

Kaiserslautern. „Schmerz, Klage, Hoffnung“ stehen im Gespräch in der Dauerausstellung am Dienstag, 24. Mai, um 18 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, im Mittelpunkt.

Kriegsereignisse schlagen sich immer auch im künstlerischen Schaffen nieder: so zum Beispiel der Verlust geliebter Menschen, wie bei Käthe Kollwitz, die ihren Sohn im Ersten Weltkrieg verloren hat, oder die Besinnung auf das eigene Ich im „Informel“, einer Kunstrichtung, die sich nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs entwickelte. Doch allem Schmerz zum Trotz ist immer auch Hoffnung zu sehen.

Das Gespräch mit Dr. Svenja Kriebel widmet sich den verschiedenen Bildern der Hoffnung, der Hoffnung auf Wandelbarkeit des Menschen, auf die Besinnung humanitärer oder christlicher Werte bis zur neu aufkeimenden Lebensfreude in paradiesisch neuer Welt.

Die Führung bietet eine allen Vorzeichen zum Trotz optimistische Reise auch durch Jahrhunderte der Kunstgeschichte. red./dos

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