Schiedsrichter-Austausch Pfalz / Saarland

Die Teilnehmer des Austauschtreffens. Foto: privat
Die Teilnehmer des Austauschtreffens. Foto: privat - (Bild 1 von 1)

Bexbach. Es ist schon Tradition, dass sich zu Beginn einer neuen Saison, auf Einladung des Obmannes der Kreisschiedsrichtervereinigung Ostsaar, Klaus Weber, die Verantwortlichen der Schiedsrichtergruppen aus dem Ostsaarkreis und den benachbarten Fußballkreisen aus Rheinland-Pfalz zu einer Besprechung treffen. Weber begrüßte die Vertreter der Schiedsrichterkreise Zweibrücken/Pirmasens und Kusel/Kaiserslautern im Sportheim des SV Bexbach. Umfangreiche Regeländerungen und die Anpassung der Schiedsrichterspesensätze auf beiden Seiten waren Hauptthemen des Abends. Im Saarland wird bekannterweise die 10-Minuten-Zeitstrafe wiedereingeführt und die gelb-rote Karte abgeschafft. Dagegen in der Pfalz nicht. Auch bei den Wechseln gab es im Gegensatz zum Saarland erhebliche Änderungen im Nachbarverband. So sind z.B. ab der Saison 2022/23 im Bereich des Südwestdeutscher Fußballverband fünf Auswechslungen pro Spiel zulässig (Herren und Frauen aktiver Bereich). Es gibt keine Zeitfenster. In den untersten beiden Spielklassen sind Rückwechsel gestattet (Südpfalz zusätzlich D-Klasse). Somit zeigte sich wieder die dringende Notwendigkeit eines solchen Treffens zu Beginn der neuen Runde. Hintergrund des Treffens ist, dass alle fünf Schiedsrichtergruppen des Ostsaar-Kreises (Homburg, Neunkirchen, St. Ingbert, Blies und Höcherberg) einen Schiedsrichteraustausch mit Zweibrücken/Pirmasens und Kusel/Kaiserslautern seit Jahren pflegen. So wird es verstärkt zu einem Austausch zwischen Ostsaar und Westpfalz kommen. Als Gast aus dem Nordsaar war wie jedes Jahr, auch der Obmann der Schiedsrichtergruppe St. Wendel, Pascal Prowald, anwesend, der ebenfalls mit beiden Vereinigungen einen Schiedsrichteraustausch seit mehreren Jahren durchführt. red./jj

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