Saarlouis. Die Gläubiger der DRK gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland haben vor dem Amtsgericht Saarbrücken dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Damit ist ein entscheidender Meilenstein für die erfolgreiche Sanierung im Eigenverwaltungsverfahren erreicht.
Mit der Annahme des Insolvenzplans und der Bestätigung durch das Insolvenzgericht noch im Abstimmungstermin kann das Verfahren in den kommenden Wochen planmäßig aufgehoben werden. Das Krankenhaus Saarlouis vom DRK (221 Betten – 800 Mitarbeitende) wird seine Tätigkeit künftig auf einer nachhaltig stabilen wirtschaftlichen Grundlage fortführen.
Der Krankenhausbetrieb lief während des gesamten Verfahrens uneingeschränkt weiter. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten war jederzeit gewährleistet.
Die Gesellschafter – die DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e.V. sowie der DRK Landesverband Saarland e.V. – begrüßen die deutliche Zustimmung der Gläubiger.
Auch aus Sicht der Gesellschafter schafft die Abstimmung eine tragfähige Grundlage für die Zukunft: „Das heutige Ergebnis bildet die Basis für die weitere Entwicklung unserer Einrichtungen. Nun gilt es, die eingeleiteten strukturellen Veränderungen konsequent fortzuführen und das Krankenhaus sowie das Gästehaus Lebach langfristig wirtschaftlich stabil aufzustellen.“
Mit der geplanten Aufhebung des Verfahrens in den kommenden Wochen wird die DRK gemeinnützige Krankenhausgesellschaft mbH Saarland ihre Restrukturierung abschließen und den Fokus künftig auf die Weiterentwicklung ihrer medizinischen Angebote sowie eine dauerhaft stabile wirtschaftliche Basis legen.
red./jb




