Saarländischer Kinderhospiz- & Palliativtag

Saarbrücken. Eine lebenslimitierte Erkrankung betrifft immer die gesamte Familie. Die Eltern müssen den Lebensalltag um Arztbesuche und Therapietermine neu organisieren. Geschwisterkinder müssen oft zurückstecken. Dazu kommt in vielen Fällen eine gesellschaftliche Isolation, da sich Freunde und Verwandte zurückziehen, weil das Thema einfach so schwer und kaum auszuhalten ist.

Unterstützung können betroffene Familien bei stationären, teilstationären und ambulanten Kinder- und Jugendhospizen, wie dem Kinderhospiz- und Palliativteam Saar bekommen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, für die Begleitung dieser Kinder sowie der gesamten Familie bis zum Tode des erkrankten Kindes und in der Trauerzeit zu sorgen. Sie bieten den kranken Kindern und ihren Familien Unterstützung, Entlastung und Verständnis.

Der 1. Saarländische Kinderhospiz- und Palliativtag soll Interessierte und Betroffene dazu einladen, sich mit den vielfältigen Möglichkeiten der Arbeit vertraut zu machen und sich einzubringen.

In spannenden Vorträgen und Workshops mit regionalen und überregionalen Experten werden viele Fragen beantwortet, diskutiert, analysiert und ­Ergebnisse erzielt, welche die Kinderhospizarbeit weiterentwickeln.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 11. Februar, von 9 bis 15 Uhr im vhs-Zentrum am Saarbrücker Schloss statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, jedoch ist eine Anmeldung unter kinderhospiz-­palliativtag.de erforderlich. Wer nicht vor Ort dabei sein kann hat auch die Möglichkeit, die Veranstaltung online zu ­verfolgen.

Die Schirmherrschaft übernimmt die saarländische ­Ministerpräsidentin Anke ­Rehlinger. red./jb

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