Saarländische Zielfahnder in Köln erfolgreich

Saarbrücken / Köln. Am Freitag beendete die Polizei die fast zwölf Jahre andauernde Flucht eines 38-jährigen Serben. Der mit einem Untersuchungshaftbefehl gesuchte Mann wartet nun in Köln auf seine Überstellung in die JVA Saarbrücken.

Am Freitag, dem 10. Mai 2024, lokalisierten die Zielfahnder des saarländischen Landespolizeipräsidiums den Gesuchten in Köln. In Zusammenarbeit mit Zielfahndern des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen und Polizeibeamten der Polizeiwache Ehrenfeld gelang die Festnahme des mit europäischem Haftbefehl gesuchten Serben.

Der Mann wurde bereits seit 2012 vom Amtsgericht Saarbrücken mittels Untersuchungshaftbefehl gesucht und flüchtete zunächst nach Serbien. Er wird verdächtigt, im Jahr 2010 in Saarbrücken-Burbach bei einem Einbruchsdiebstahl das schlafende Opfer massiv mit einer Glaskaraffe im Gesicht und Kopfbereich angegriffen und dabei schwer verletzt zu haben. Das Opfer trug damals eine offene Schädelfraktur, komplexe Gesichtsfrakturen und Augenverletzungen davon. Außerdem wurde ihm bei der Tat ein Fingerglied abgetrennt.

Dem Flüchtigen konnten nach der Tat von 2010 weitere Einbruchsdiebstähle im gesamten Bundesgebiet nachgewiesen werden. Im Jahr 2013 erließ das Amtsgericht Neuwied einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des schweren bandenmäßigen Diebstahls gegen ihn.

Im Zuge intensiver Fahndungsmaßnahmen gelang es den Zielfahndern der saarländischen Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, den Gesuchten in Köln zu lokalisieren.

Dort konnte er am vergangenen Freitagvormittag bei einem Einbruchsdiebstahl auf frischer Tat festgenommen werden. Im Anschluss an die Vorführung beim Amtsgericht Köln wurde er in die JVA Köln gebracht. Dort wartet er nun auf seine Überstellung in die JVA Saarbrücken.

red./tt

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