Rechtzeitig zur Badesaison fertig

Im Beisein von Mitgliedern des Losheimer Gemeinderates sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Bauunternehmen und Handwerksbetriebe wurde der Neubau im Losheimer Strandbad seiner Bestimmung übergeben. Foto: Monika Priesnitz
Im Beisein von Mitgliedern des Losheimer Gemeinderates sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Bauunternehmen und Handwerksbetriebe wurde der Neubau im Losheimer Strandbad seiner Bestimmung übergeben. Foto: Monika Priesnitz - (Bild 1 von 1)

Losheim am See. Rechtzeitig zum Start der Strandbadsaison haben Wirtschaftsminister Jürgen Barke und Bürgermeister Helmut Harth das neue Aufsichts- und Sanitärgebäude am Losheimer Stausee seiner Bestimmung übergeben. Die Bauzeit betrug knapp ein Jahr.

Die Kosten in Höhe von rund 370 000 Euro werden zu 95 Prozent vom Land getragen. Die Gemeinde Losheim am See beteiligt sich mit einem Eigenanteil an den Baukosten, übernahm die Ausschreibungs- und Planungsphase und betreute die Bauabwicklung.

Am Bau beteiligt waren fast ausschließlich ortsansässige und regionale Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, um eine Wertschöpfung vor Ort zu generieren und kurze Wege zu ermöglichen.

Die Grundfläche des Erdgeschosses beträgt rund 76 Quadratmeter. Dort befinden sich die barrierefreien Toilettenanlagen, ein Sanitätsraum und sechs Einzelumkleiden.

Das Gebäude ist in Holzrahmenbauweise auf einer Stahlbetonplatte gebaut und besitzt eine außenseitige Holzfaserdämmung. Die Gestaltung ist schlicht gehalten mit vereinzelten Farbakzenten, sodass sich das funktionale Gebäude harmonisch in das Strandbadumfeld einfügt.

Eine naturnahe Bepflanzung soll den Bereich in den kommenden Wochen auch ökologisch aufwerten. Der Zugang zum Obergeschoss mit überdachter, umlaufender Aussichtsplattform erfolgt über eine Außentreppe in Stahlkonstruktion. Dort befindet sich der Aufenthaltsraum der Strandbadaufsicht. Die umlaufende Aussichtsplattform ermöglicht eine gute Überwachung des Strandbades und der Wasserfläche, um bei Bedarf ein schnelles Eingreifen zu ermöglichen.

Die Badeaufsicht im Losheimer Strandbad übernimmt in den Öffnungszeiten immer ein ausgebildeter Bademeister des Eigenbetriebes. An Wochenenden und Feiertagen sowie während der Ferienzeit sind zudem Mitglieder von Ortsvereinen der DLRG als ehrenamtliche Unterstützung vor Ort.

Bürgermeister Helmut Harth: „5 000 bis 10 000 Tagesgäste besuchen an guten Sommertagen unseren Losheimer Stausee. Hinzu kommen Konzerte und andere Veranstaltungen mit bis zu 20 000 Besuchern und überregionaler Strahlkraft, die im Eventgelände unseres Strandbades stattfinden. Hierfür ist moderne und barrierefreie Infrastruktur gefragt, die wir mit dem neugebauten Funktionsgebäude ab sofort bereitstellen können.“

Der Bürgermeister freute sich über die finanzielle Unterstützung des Wirtschaftsministeriums und sieht darin einen klaren Auftrag für die Seegemeinde den regionalen Tourismus weiter zu fördern, um ein nachhaltiges, anhaltendes Wachstum zu erreichen.

Harth: „Wir werden mithilfe vieler Maßnahmen das Stausee-Areal fit für die Zukunft machen. Aber auch die Schaffung weiterer neuer Veranstaltungsformate, wie das ‚Draussen am See-Outdoorfestival‘ als Leuchtturm-Event, stehen auf unserer Agenda, die ebenfalls Maßnahmen zur Saisonverlängerung beinhaltet.“

Der Ausbau der Radinfrastruktur für Mountainbiker sowie im Alltagsradverkehr und die Aufwertung der Ortsbilder seien gleichfalls Teil einer langfristigen Strategie.

Wirtschaftssminister Barke bestätigte diese Einschätzung: „Losheim am See ist eine der attraktivsten Tourismusgemeinden im Saarland und spielt insbesondere bei Aktiv- und Naturangeboten in der Champions League der Großregion. Wir freuen uns, einen weiteren Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur hier vor Ort leisten zu können.“ red./am

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de