Pontifikalamt und Kreuzweg

Weihbischof Gebert zelebriert bei der Josefswallfahrt.
 Foto: Helmut Thewalt
Weihbischof Gebert zelebriert bei der Josefswallfahrt. Foto: Helmut Thewalt - (Bild 1 von 1)

Merzig. Die Merziger Pfarrgemeinde St. Josef lädt zu ihrer traditionellen Josefswallfahrt ein. Zum Festgottesdienst am Josefstag, Sonntag, 19. März, kommt der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert und feiert mit den Pilgerinnen und Pilgern um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef ein Pontifikalamt. Vor der Messe besteht ab 9 Uhr die Gelegenheit zur Beichte.

Um 14 Uhr gibt es eine Festandacht in der Pfarrkirche.

Danach formiert sich um 15 Uhr der Kreuzweg mit einer Andacht in der Josefskapelle (Gabelung Trierer Straße und Waldstraße).

Im Anschluss ziehen die Pilgerinnen und Pilger hoch zur Kreuzbergkapelle.

Musikalisch gestaltet wird das Festhochamt von den Kirchenchören Merzig, St. Josef und Herz-Jesu, Besseringen sowie Mitgliedern des Mendelssohn-Chores aus Saarlouis-Roden unter der Leitung von Organist Jürgen Diedrich.

Neben dem Josefslied bringen die Sänger Teile der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör.

Die Verehrung des heiligen Josef hat in Merzig eine lange Tradition: 1677 wurde in Merzig die Josefskapelle errichtet. Merziger Bürger hatten sie zum Dank nach dem überstandenen Krieg und zum Dank nach überstandenen Plünderungen und Brandschatzungen im Saartal gestiftet.

166 Jahre später wurde die Kapelle eine Wallfahrtsstätte: Am 19. März 1843 betete der sogenannte „krumme Nekla“ in der Kapelle und wurde auf wundersame Weise von seinen Leiden geheilt.

Seit 1844 kamen jedes Jahr tausende Pilgerinnen und Pilger zum Josefstag nach Merzig mit Ausnahme der Jahre 1940, 1944 und 2020. red./am

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