Polizei zieht Bilanz nach Pokalspiel

Saarbrücken. Der polizeiliche Einsatz anlässlich des Pokalhalbfinales zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Kaiserslautern verlief ohne gravierende Probleme. Lediglich vor Spielbeginn verursachten Berufsverkehr und gleichzeitige Fananreise kurzzeitige Störungen des fließenden Verkehrs.

Wie erwartet kamen gestern Abend (02.04.2024) rund 16.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu dem Spiel in den Saarbrücker Ludwigspark, darunter auch mehrere Hundert sogenannter Problemfans beider Mannschaften. Um diese Gruppierungen konsequent getrennt halten zu können, hatte die saarländische Polizei Unterstützung aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern angefordert. Insgesamt etwa 1.000 Einsatzkräfte sorgten rund um das Spiel und den Saarbrücker Ludwigspark für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher.

Weil die Anreise der zahlreichen Fans und der tägliche Berufsverkehr zusammentrafen, kam es, auch wegen der Sperrung der Camphauser Straße, im Bereich Hauptbahnhof, Westspange und Ludwigskreisel zu kurzfristigen, aber massiven Verkehrsstörungen. Die verspätete Ankunft der etwa 1.800 mit der Bahn aus Kaiserslautern angereisten Fans erleichterte dabei die polizeilichen Maßnahmen zur Trennung der Fangruppierungen.

Über 5.000 Anhänger der Heimmannschaft zogen ab 18 Uhr gemeinsam vom Landwehrplatz zum Stadion. Dabei wurden, ebenso wie in der Gruppe der Gästefans, zahlreiche Böller und Pyrotechnik gezündet. Auch während des Spiels wurde von Anhängern beider Mannschaften Pyrotechnik gezündet. Nach der sexuellen Belästigung einer Zuschauerin konnte noch im selben Block ein Verdächtiger ermittelt werden.

Auch die Abreise der Gästefans verlief insgesamt problemlos. Die Gruppe der Bahnreisenden wurde von der Polizei zum Hauptbahnhof begleitet. Zu größeren Auseinandersetzungen mit Anhängern des 1. FC Saarbrücken kam es bis zur Abfahrt des Zuges kurz nach Mitternacht nicht.

red./tt

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