„Politik braucht mehr Frauen“

Die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz (von links): Dorothee Müller, Rebecca Leis, Uschi Sooß, Susanne Morsch, Stefanie Rothhaar, Barbi Driedger-Marschall und Katherina Disch. Foto: Lokales Bündnis für Familie
Die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz (von links): Dorothee Müller, Rebecca Leis, Uschi Sooß, Susanne Morsch, Stefanie Rothhaar, Barbi Driedger-Marschall und Katherina Disch. Foto: Lokales Bündnis für Familie - (Bild 1 von 1)

Landkreis Südwestpfalz. Die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz haben gemeinsam die Kampagne „FrauenStärken“ entwickelt, um aufzuzeigen, dass die tatsächliche Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männer noch nicht erreicht ist. Dazu formulierten die Gleichstellungsbeauftragten in einer gemeinsamen Pressemitteilung:

„Schon bei den Anfängen des Internationalen Frauentages 1911 forderten die Frauen eine Resolution zur Durchsetzung des Frauenwahlrechts. Es wurde viel erkämpft und erreicht.

All diese und viele weitere Errungenschaften gilt es zu verteidigen. Vieles ist jedoch noch zu tun …. Nun nach weit mehr als 100 Jahren fordern die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz in einem Videoclip „Politik braucht mehr Frauen“. Politik ist das Instrument, das unser Lebensumfeld gestaltet und bestimmt. In den Stadt- und Gemeinderäten oder Kreistagen werden Entscheidungen getroffen, die sich unmittelbar auf unseren Alltag auswirken. Trotz intensiver Gleichstellungsbemühungen in den letzten Jahrzehnten konnte die Dominanz von Männern in der Politik nicht überwunden werden. Dort sitzen vorrangig Männer. Im Bundestag beträgt der aktuelle Frauenanteil 34,9 Prozent. In unseren Kommunalparlamenten liegt der Frauenanteil zwischen 18 und 41 %. Das muss sich ändern! Wir brauchen mehr Frauen in der Politik. Denn wenn sich mehr Frauen politisch engagieren, bringen sie ihre Sichtweisen und Bedürfnisse in politische Entscheidungen mit ein. Und davon profitieren wir letztendlich alle, denn: nur eine gleichberechtigte Gesellschaft kann eine starke Gesellschaft sein. Der Appell der Gleichstellungsbeauftragten richtet sich einerseits an Frauen, sich vor Ort verstärkt einzubringen sowie andererseits an Parteien und kommunalpolitisch Verantwortliche, sich für eine paritätische Besetzung einzusetzen.“

Der Videoclip kann unter www.frauenstaerken-westpfalz.de sowie den Social Media Kanälen der Gleichstellungsbeauftragen abgerufen werden. red./jj

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