Partner ziehen durchweg positive Bilanz

Jung und Alt trafen sich in der „Tante Anna“ und kochten unter anderem gemeinsam Erdbeermarmelade. Foto: Bistum / Schneider
Jung und Alt trafen sich in der „Tante Anna“ und kochten unter anderem gemeinsam Erdbeermarmelade. Foto: Bistum / Schneider - (Bild 1 von 1)

Sulzbach. Die Generationen miteinander ins Gespräch bringen, Gastfreundschaft leben und den Menschen in Sulzbach einen Anlaufpunkt mit abwechslungsreichen Angeboten bieten – das waren die Ziele des Projekts „Tante Anna – Treffpunkt der Generationen“ in Sulzbach. Nach sieben Jahren endet am 31. Dezember 2022 das in der Einrichtung „SeniorenWohnen St. Anna“ der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken beheimatete Gemeinschaftsprojekt.

Die Projektpartner – das sind der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung, das frühere Dekanat Saarbrücken, die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) sowie das Bistum Trier als Träger – ziehen eine durchweg positive Bilanz: „Ziel von Tante Anna war es, das SeniorenWohnen St. Anna für das gesamte Quartier zu öffnen und mit niedrigschwelligen Angeboten Menschen unterschiedlichen Alters anzusprechen. Dies ist uns nicht zuletzt wegen des großen Engagements des Projektteams gelungen“, sagt Manfred Wagner, Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier.

Namentlich dankte er Pastoralreferentin Bettina Wagner, Claudia Chiaramonte vom Caritasverband Saarbrücken, den beiden Verantwortlichen des SeniorenWohnen St. Anna, Michael Gries und Andreas Herschler, sowie Karsten Müller von der Gemeinwesenarbeit Sulzbach, der zwischenzeitlich ausgeschieden ist. „Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen von Politik und Gesellschaft, das uns in den sieben Jahren entgegengebracht wurde sowie für die zahlreichen Geld- und Sachspenden, die uns geholfen haben, Tante Anna mit Leben zu füllen“, dankte Wagner stellvertretend für alle Partner.

Auch Caritasdirektor Michael Groß vom Caritasverband Saarbrücken verweist auf die große Unterstützung, die dem Projekt zugetragen worden ist und freut sich, dass das Projekt so umfassend angenommen wurde.

Für Stephan Manstein, Leiter der Stabsstelle Christliche Unternehmenskultur der cts, war „Tante Anna“ insbesondere auch für die Bewohner des Hauses ein Stück Lebensqualität und Bereicherung. „Viele hatten hier neben Kaffee und Kuchen bereichernde Begegnungen, Gespräche und Angebote und vor allem bei den Mitarbeiterinnen des Projektteams einfühlsame Zuhörerinnen und Wegbegleiterinnen“, sagte Manstein.

Der Erfolg des Gemeinschaftsprojekts zeige sich auch daran, dass die ursprünglich auf drei Jahre angelegte Laufzeit drei Mal verlängert wurde. Café-Betrieb, Frauen-Frühstücke, Tablet-Kurse, Treffen für Trauergruppen, Kita-Kinder-Singen, Lesungen, Musik-Abende, Gottesdienste, Kurse zur gesundheitlichen Prophylaxe, Repair Cafés und Viertel-Feste sind einige der zahlreichen Angebote, die im Laufe der Jahre Einzug in den Mehrzweckraum gehalten haben.

Bis Jahresende gehen die Angebote weiter. Aktuell erstellt die cts für die bisherigen Räumlichkeiten von Tante Anna ein Nutzungskonzept, das auch weiterhin Begegnungen der Bewohner des Hauses mit Menschen aus dem Stadtteil ermöglichen soll. red./dos

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