Ort der Teilhabe und Integration

Spatenstich zum Kinderhaus: (von links) Ali Özgen (Özgen Bau), Erste Kreisbeigeordnete Daniela Feld, Beigeordneter Thomas Hans, Bürgermeisterin Lisa Hensler, Oberbürgermeister Jörg Aumann, stellvertretender Ortsvorsteher Rainer Roth, Bauamtsleiter Jörg Wilhelm, Frank Weber (Bauamt), Salvatore Radio (Bauamt). Foto: Kreisstadt Neunkirchen/Deniz Alavanda
Spatenstich zum Kinderhaus: (von links) Ali Özgen (Özgen Bau), Erste Kreisbeigeordnete Daniela Feld, Beigeordneter Thomas Hans, Bürgermeisterin Lisa Hensler, Oberbürgermeister Jörg Aumann, stellvertretender Ortsvorsteher Rainer Roth, Bauamtsleiter Jörg Wilhelm, Frank Weber (Bauamt), Salvatore Radio (Bauamt). Foto: Kreisstadt Neunkirchen/Deniz Alavanda - (Bild 1 von 1)

Neunkirchen. Der symbolische erste Spatenstich für das Kinderhaus Kleiststraße ist gesetzt. Das Kinderhaus soll voraussichtlich Ende 2022 bezugsfertig sein und der Integration von Kindern im Alter von sechs bis 13 Jahren dienen. Die Kosten betragen insgesamt voraussichtlich rund 1,3 Millionen Euro.

Die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu den Teilprojekten Abbruch und Neubau wurde seitens des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport erteilt. Die Bezuschussung der Baumaßnahme soll aus dem Programm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier erfolgen. Wird dem Antrag der Kreisstadt auf Festsetzung der förderfähigen Kosten zugestimmt, erhält die Maßnahme einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 90 Prozent seitens des Landes.

„Wir investieren mit den rund 1,3 Millionen Euro in ein wichtiges soziales Projekt für die Zukunft der Kinder unserer Stadt. Das Kinderhaus schafft als wirkungsvoller Ort der Integration mehr Chancengerechtigkeit. Es wird die Teilhabe und Integration der Kinder und ihrer Familie unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft und ihrer Religion ermöglichen“, sagte Oberbürgermeister Jörg Aumann.

„Das Projekt leistet einen wichtigen sozial-integrativen Beitrag zur Quartiersentwicklung. Darüber hinaus fügt sich der Neubau optimal in das Gefüge vor Ort ein und verbessert damit die baukulturelle Qualität vor Ort. Das Bauamt leistet eine tolle Arbeit“, sagte Bürgermeisterin Lisa Hensler.

„Wir schaffen mit diesem offenen Haus in Neunkirchen ein neues, dringend benötigtes Angebot der quartiersbezogenen Integration und des sozialen Zusammenhalts. Wir danken dem Innenministerium für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die hohe Flexibilität bei unserem Antrag“, sagte Beigeordneter Thomas Hans, der als zuständiger Sozialdezernent mit dem Amt für soziale Dienste die inhaltliche Konzeption erstellt hat und das Projekt auf den Weg brachte.

Die Kleiststraße im Quartier Neunkirchen-Unterstadt ist der passende Standort für das Kinderhaus. Dort entsteht das neue Gebäude direkt neben dem KOMMunikationszentrum und der Bachschule. Dieser Standort vereint mehrere Vorteile. Hier sind auf engstem Raum mehrere Institutionen verortet, die mit Kindern arbeiten: Grundschule, Krippe und zwei Kindergärten. Zudem verfügen Stadtteilmanagement im KOMM und Quartiermanagement in der Brückenstraße über Netzwerke zu Multiplikatoren und Eltern. Von dieser großen Reichweite in die Bevölkerung hinein, wird auch das Kinderhaus in der Zukunft profitieren. red./hr

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