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Offener Holzrückewettbewerb

Bildunterschrift: Es darf sich auf beeindruckend starke Pferde gefreut werden. Bereits bei der deutschen Meisterschaft im Holzrücken 2024 in Sachsen- Anhalt konnte Julia Zenner (IGZ, LV RLP/Saar) mit ihrem belgischen Kaltblut „Rocky“ im harmonischen Zusammenspiel zwischen Pferd und Rücker glänzen.Foto: Michaela Andrä
Es darf sich auf beeindruckend starke Pferde gefreut werden. Bereits bei der deutschen Meisterschaft im Holzrücken 2024 in Sachsen- Anhalt konnte Julia Zenner (IGZ, LV RLP/Saar) mit ihrem belgischen Kaltblut „Rocky“ im harmonischen Zusammenspiel zwischen Pferd und Rücker glänzen.Foto: Michaela Andrä - (Bild 1 von 1)

Saarwellingen. Am kommenden Wochenende, 16. und 17. Mai, findet auf dem Reitgelände „Auf der Höh“ der Offene Holzrückewettbewerb der IGZ RLP/Saar statt. Gemeinsam mit dem gastgebenden Reit- und Fahrverein Saarwellingen e.V. erwartet die Besucher eine besondere Veranstaltung rund um traditionelle Waldarbeit mit Pferden – in dieser Form die einzige ihrer Art im Saarland und in Rheinland-Pfalz.

Veranstalter ist die Interessengemeinschaft Zugpferde e.V. (IGZ) gemeinsam mit dem Reit- und Fahrverein Saarwellingen e.V. Während die IGZ für den sportlichen Ablauf und die Teilnehmer verantwortlich ist, stellt der Reit- und Fahrverein Saarwellingen e.V. als Gastgeber sein Gelände zur Verfügung und sorgt gemeinsam mit den Helfern für die Bewirtung der Besucher.

Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd

Rund 20 Einspänner sowie sechs Zweispänner aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie aus Belgien, Luxemburg und Frankreich haben ihre Teilnahme angekündigt. Neben dem offenen Holzrückewettbewerb wird gleichzeitig die Meisterschaft Rheinland-Pfalz/Saar ausgetragen. Die Erst- bis Drittplatzierten haben die Möglichkeit, sich für die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg sowie für die Europameisterschaft 2027 in Nordrhein-Westfalen zu qualifizieren.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 12 Uhr mit der Parcoursbegehung und Erläuterungen zu den einzelnen Hindernissen und Aufgaben. Ab 13 Uhr starten die Vorentscheide der Einspänner. Das Veranstaltungsende ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Am Sonntag beginnt die Veranstaltung bereits um 10 Uhr. Der Vertreter der IGZ, Helmut Reiter, wird die Teilnehmer und Zuschauer begrüßen und die Veranstaltung eröffnen. Ebenfalls vor Ort sein wird die Schirmherrin der Veranstaltung, Umweltministerin Petra Berg. Anschließend starten die Einspänner in ihre weiteren Wettbewerbe. Die Wettbewerbe der Zweispänner beginnen im Anschluss daran, voraussichtlich ab etwa 14 Uhr.

Beim Holzrückewettbewerb werden typische Situationen aus der Waldarbeit möglichst realitätsnah nachgestellt. Die Teilnehmer müssen ihre Pferde präzise und ruhig durch verschiedene Hindernisse wie Unterzüge, Überzüge oder Polter führen. Bewertet werden Genauigkeit, Geschicklichkeit und die harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd. Ziel der Veranstaltung ist es, die traditionelle Holzrückearbeit mit Pferden und den schonenden Einsatz der Tiere im Wald einem breiten Publikum näherzubringen. Besonders beeindruckend ist, wie fein die kräftigen Pferde auf kleinste Hilfen und Kommandos reagieren und welche Leistungen mit diesen Arbeitspferden möglich sind.

Für Essen und Getränke ist bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:

www.ig-zugpferde.de

www.rufvs.de red./jj

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