Homburg. Wie üblich wurde der Erbacher Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem 2. Advent offiziell eröffnet. Zwar regnete es zunächst und erst etwas später wurde der Himmel klarer, dennoch waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Luitpoldplatz gekommen und bevölkerten die Stände, die ein vielfältiges Angebot bereithielten.
Friedrich Burgard als 1. Vorsitzender der Stadtteilkonferenz „Lebendiges Erbach“ und Leiter der Arbeitsgemeinschaft Erbacher Vereine, Ortsvorsteher Markus Uhl und Oberbürgermeister Michael Forster begrüßten gemeinsam die Gäste auf dem Weihnachtsmarkt. Michael Forster dankte der Stadtteilkonferenz „Lebendiges Erbach“, dem Ortsrat von Erbach, den vielen Vereinen sowie den Standbetreibern und allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
Der Oberbürgermeister betonte das besondere Miteinander in Erbach, das den Stadtteil auszeichne, und erinnerte daran, dass Markus Uhl, er und einige andere vor vielen Jahren die Idee hatten, den Weihnachtsmarkt wieder auf den neugestalteten Luitpoldplatz zu bringen. Dies sei mit Hilfe vieler engagierter Menschen wie beispielsweise Hansi Bernd auch gelungen. Nun sei es bereits der 22. Weihnachtsmarkt, der in jedem Jahr immer wieder aufs Neue organisiert werde. Für diesen besonderen Einsatz dankte der Oberbürgermeister allen Beteiligten und erklärte den Weihnachtsmarkt anschließend für offiziell eröffnet. Auch Friedrich Burgard und Ortsvorsteher Markus Uhl dankten Patricia Delu sowie Hansi Bernd und der Moderatorin Simone Georg. Markus Uhl hob zudem die Bedeutung des Ehrenamts hervor und lobte die große Einsatzbereitschaft beim nunmehr 22. Erbacher Weihnachtsmarkt.
Moderiert wurde das umfangreiche Bühnenprogramm – auch dies ist eine Besonderheit des Erbacher Weihnachtsmarktes – am Samstag und Sonntag von Simone Georg, die wieder als weiblicher Nikolaus agierte. Als ersten Programmpunkt konnte sie Ausschnitte aus einem Musical-Projekt der Sandrennbahn-Schule ankündigen.
Viele halfen mit
Sie stellte außerdem die beteiligten Gruppen und Vereine mit ihren Ständen und den vielfältigen Angeboten an Speisen und Getränken vor. Zu den Anbietern gehörten die SPD und die CDU in Erbach, die SG Erbach, die Erbacher Ringer, das THW, Frau Herz, die Pro-Seniore-Residenz, die Luitpold-, die Oberlin- und die Sandrennbahn-Schule sowie die Pfadfinder, die eine Suppe über offenem Feuer anboten und sogar zwei Schafe zur Ergänzung der Krippe dabeihatten.
Die prächtige Krippe direkt unter dem zentral aufgestellten großen Weihnachtsbaum stammt übrigens von Friedrich Herz.red./wj

