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Nord-Malawi & Süd-Tansania

Bildunterschrift: Ein Fischer bietet Werner Herrmann und seiner Frau Silvia in der Nähe von Daressalam seinen Fang an, den sie kaufen und an­schließend beim Verzehr genießen. 
Foto: W. Herrmann
Ein Fischer bietet Werner Herrmann und seiner Frau Silvia in der Nähe von Daressalam seinen Fang an, den sie kaufen und an­schließend beim Verzehr genießen. Foto: W. Herrmann - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Die „Freunde des Abenteuermuseums e.V.“ und die Volkshochschule Saarbrücken laden am 25. September um 18 Uhr zu einem Multivisionsvortrag über Nord-Malawi und Süd-Tansania in den Schlosskeller Saarbrücken ein. Referieren wird Werner Herrmann.

Der Norden Malawis und der Süden Tansanias sind landschaftlich unglaublich vielseitig: tellerflache, endlos erscheinende Grassavannen wechseln sich mit Granithügeln ab. Mitten drin der Malawisee, der drittgrößte See Afrikas und fischartenreichste der Erde. Bergrücken stehen mit ihren tropischen Regenwäldern wie Inseln im Savannenmeer. Diese „klimatischen Inseln“ ermöglichen einer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt sich vollkommen anders zu entwickeln. Die Rotkopf-Colobusse sind hierfür ein anschauliches Beispiel. Da dieser Landstrich touristisch vollkommen unerschlossen ist, trifft man bei den Tierbeobachtungen in den hier liegenden Nationalparks nur selten andere Menschen an.

Dabei müssen die Reservate und Nationalparks Ruaha, Mikumi und Selous einen Vergleich mit der Serengeti bezüglich Tierreichtum, Artenvielfalt und landschaftlicher Schönheit keinesfalls scheuen.

Mit ihren Fotos wollen Silvia und Werner Herrmann uns die Schönheit und Stimmungen dieses Flecken ursprünglichen Afrikas vermitteln und mit Erzählungen und Anekdoten ergreifende Eindrücke weitergeben.

Ob in den pulsierenden kleinen Städten, Ortschaften oder entlang der Straßen auf dem Land, die Begegnungen mit den hier ­lebenden Menschen sind ­beeindruckend, intensiv und vielschichtig. Besonders intensiv waren die Einkäufe auf den an Farbenpracht kaum zu überbietenden Märkten.

Der Eintritt ist frei. red./jb

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