Neues zur Saar-Geschichte

Saarbrücken. Neu erschienen ist die 15. Ausgabe der Zeitschrift „Eckstein. Beiträge zur Geschichte der Saarregion“ der Geschichtswerkstatt Saarbrücken e. V.

In der aktuellen Ausgabe lesen Geschichtsinteressierte, was der englische Romanautor Thomas Hardy und ein emigrierter Soldat aus Saarbrücken miteinander zu tun haben; wie ein Flohmarktfund zu einer Löwenbändigerin im Jahr 1898 in St. Johann führte und warum die Saarländer in den späten 1940er Jahren ein bestimmtes Werk des Schweizer Autors Jeremias Gotthelf nicht (mehr) lesen durften.

Außerdem im Heft: die Beschreibung der Ereignisse rund um den Generalstreik im Februar 1955; der zweite Teil der Lebenserinnerungen des Direktors der damaligen „Dillinger Hütte“ Carl Kiefer (1783-1864) sowie ein Blick auf den Umgang mit Zeugnissen jüdischen Lebens in Brebach.

Zum Abschluss lädt der Eckstein zu einem „Spaziergang“ durch das lothringische Städtchen Vic-sur-Seille inklusive Besuch des dortigen Museums Georges de la Tour ein.

Die Zeitschrift Eckstein ist eine Publikation der Geschichtswerkstatt Saarbrücken. Die historische Zeitschrift beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit wenig oder nicht beachteten Themen der Alltags-, Frauen- und Industriegeschichte sowie der Zugänglichmachung von bisher unveröffentlichten Quellen. Der regionalgeschichtliche Ansatz schließt den Anspruch ein, „saarländische“ Entwicklungen in ihren größeren Zusammenhängen zu betrachten. Auch historische Verbindungen zu den Nachbarregionen werden berücksichtigt.

Die Geschichtswerkstatt trifft sich regelmäßig in den Räumen der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken im Alten Rathaus. Die Mitglieder der Geschichtswerkstatt begleiten kritisch den Umgang mit der Geschichte in Saarbrücken und anderswo. Die Geschichtswerkstatt Saarbrücken lädt dazu ein, eigene Arbeitsergebnisse vorzustellen und sich an der redaktionellen Arbeit an einer neuen Ausgabe des Ecksteins zu beteiligen.

Der Eckstein Nr. 15 umfasst 68 Seiten und kostet 7,50 Euro. Die Zeitschrift ist in engagierten saarländischen Buchhandlungen erhältlich oder direkt über die Internetseite der Geschichtswerkstatt zu beziehen: www.geschichtswerkstatt-saarbruecken.de.red./tt

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