Wadern/Lebach. Beim Rotary Club Lebach-Wadern ist der Wechsel im Amt des Präsidenten, der traditionell alljährlich Mitte eines Jahres erfolgt, vor wenigen Tagen im Parkhotel Weiskirchen vollzogen worden. Wiederum gewohnt stilsicher wie in all den Jahren zuvor vollzog Sanitätsrat Dr. Manfred Grub beim wohltätig agierenden und 1974 gegründeten Club innerhalb einer von Erfahrung geprägten Zeremonie diese Amtsübergabe. Mit einführenden Gedanken und Wahrnehmungen würdigte er die rotarische Arbeit im Club Lebach-Wadern, dem es an Ideenreichtum und Potenzial seiner engagierten Persönlichkeiten nicht mangele und der in den zurückliegenden Jahrzehnten hervorragende Leistungen vollbracht habe. Auch zukünftig werde man gemeinsam und verantwortungsvoll handeln, menschlich, konkret und wirksam helfen, Ideen mit Engagement und nachhaltiger Wirkung in Taten umsetzen, „und das mit für unseren Club typische, wertvolle und ehrliche Freundschaft im Sinne von Rotary“. Mit Worten des Dankes gratulierte Dr. Grub dem 52. Präsidenten des Clubs, Martin Schäfer, für ein gelungenes und abwechslungsreiches Rotarische Jahr, das unter dem Motto „Ebbes von Hei - sesamme fier Guddes“ stand.
„Du hast einerseits tatsächliche Leistungen unserer Region präsentiert und zum anderen Clubmitglieder motiviert, durch eigene Leistungen das Clubleben zu bereichern“, lobte Dr. Grub und befreite den bisherigen Präsidenten von der Last der Ehrenamtskette sowie von der Verantwortung des Amtes. „Ich blicke mit großer Dankbarkeit und vielen Erinnerungen auf das Jahr zurück, das ich mit banger Vorfreude und ordentlichem Respekt vor der Aufgabe angetreten bin. Aber mit festem Willen haben wir gemeinsam unter meinem Motto „Ebbes von Hei – sesammen fier Guddes“ etliche Projekte abgearbeitet, angestoßen, Menschen gehört und unterstützt, Freundschaften geschlossen und vertieft sowie unseren Club weiterentwickelt. Und dabei nicht nur über rotarische Werte gesprochen, sondern auch gelebt“, blickte Schäfer zurück. Seinem Nachfolger Dr. Stephan Meyer wünschte er mit Übernahme dieses wichtigen Amtes ein erfüllendes, erfolgreiches und vor allem freudvolles rotarisches Jahr, denn der Club sei stark, lebendig und voller Potenzial. Bevor Dr. Grub den neu auserkorenen Präsidenten mit den Insignien des Amtes schmückte, stellte er den neuen 53. Präsidenten Dr. Stephan Meyer, als „Allgemeinmediziner sowie Hausarzt mit medizinischer Gesamtversorgung mit eigener Praxis in Wadern“ vor. Als Arzt schaue er nicht nur auf Symptome, sondern auf den Menschen. Er sei ein motivierender, offener und ganzheitlich denkender Mediziner, der seine Patienten nicht nur behandelt, sondern auch wirklich begleitet, eine Vertrauensperson eben. „Wir freuen uns, dass er bereit war, das neue rotarische Jahr mit seinem Vorstand zu gestalten. In seiner Antrittsrede ließ der neue Präsident seine Rotarier-Freunde wissen, dass er mit Dankbarkeit und Demut sowie mit Respekt vor der Verantwortung das Amt des Präsidenten übernehme, in der Hoffnung, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen könne. So freue er sich auf ein gemeinsames Jahr mit vielen Begegnungen, Gesprächen, Projekten und Freundschaften, gemeinsam Ideen zu entwickeln und den Club aktiv zu gestalten. Und das in Zeiten großer Veränderungen in der sich immer schneller drehenden Welt, in der Digitalisierung, künstliche Intelligenz, gesellschaftlicher Wandel, politische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten unsere Gesellschaft verändern. So stellte Dr. Meyer sein Präsidentenjahr unter das Motto: Zusammen für Gutes in einer sich immer schneller wandelnden Welt! Mit Dr. Tina Schweitzer stellte er auch seine rotarische Sekretärin vor. „Für mein Präsidentenjahr wünsche ich mir einen Club, der offen und einladend bleibt. Offen für neue Ideen, neue Mitglieder und Veränderungen. Lassen sie und gemeinsam zeigen, dass Rotary gerade in der Zeit des rasanten Wandels ein Ort bleibt, an dem Werte Orientierung geben, Freundschaften wachsen und aus Engagement konkrete Hilfe entsteht“, stimmte Dr. Meyer seine Mitglieder ein.
Eine letzte Amtshandlung des Präsidenten Martin Schäfer war die Auszeichnung von Mitgliedern, die sich in hervorragender Weise im Club der Rotarier Lebach-Wadern eingesetzt haben. „Mit der Verleihung der Paul-Harris-Fellow Auszeichnung würdigen wir das rührige Engagement von fünf jungen Freunden, die auf ihre eigene Weise dazu beigetragen haben, dass unser Club lebendig, wirksam und zukunftsorientiert bleibt. Ihr meist stiller aber oft bedingungsloser Einsatz für unsere Projekte, ihre Verlässlichkeit und ihre unabdingbare Bereitschaft sich für unsere Gemeinschaft einzubringen ist Grundlage dieser Anerkennung“, händigte Schäfer die Auszeichnungen an Marcel Kiefer, Christoph Biertz, Andrei Lehene, Timo Kaufmann und Tobias Gimmler (Medaille mit einem Saphir) aus. Dr. Manfred Grub (Medaille mit vier Saphiren) und Peter Schuler (Medaille mit fünf Saphiren) erfuhren die besondere Würdigung für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement. „Beide haben mit ihrer Persönlichkeit, Tatkraft, Ideenreichtum, Verantwortung und vor allem Freundschaft diese Auszeichnung mehr als verdient“, würdigte Schäfer ihren wertvollen Beitrag zum rotarischen Wirken des Vereins.
Unser Leserreporter Timo Kaufmann aus Wadern



